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Der FriedWald Elm
Zarte Blütenteppiche und beeindruckende Rotbuchen

Verwunschene Pfade, bezaubernde Frühlingsblumen und überraschende Ausblicke auf offene Wiesen und kleine Täler – das sind die landschaftlichen Besonderheiten und Panoramen, die den Wanderer im FriedWald Elm bei Königslutter in der Nähe von Braunschweig erwarten.

Im Frühling lohnt sich ein Besuch im FriedWald Elm ganz besonders: Blütenteppiche aus Buschwindröschen bedecken in der Blütezeit zwischen März und April/Mai den Waldboden. Die großen weißen Blütensterne, die im Volksmund auch als "Hexenblum" bezeichnet werden, leuchten an vielen Stellen zu Hunderten aus grünen Blättern hervor und bilden einen effektvollen Kontrast zum alten Eichen- und Buchenwald, in den sich Lärchen, Fichten, Feld- und Bergahorne, aber auch Hainbuchen und Eschen mischen. Diese Vielfalt sorgt im FriedWald Elm von Frühjahr bis Herbst für ein buntes, aber dennoch harmonisches Waldbild.

Zu jeder Jahreszeit eröffnen sich in einem der größten und schönsten Buchenwälder Norddeutschlands ungeahnte Blickwinkel und Perspektiven. Denn der Elm ist nicht nur ein Waldgebiet, sondern auch ein Höhenzug in der sanft geschwungenen Hügellandschaft bei Braunschweig, der sich über eine Länge von 25 Kilometern und eine Breite von drei bis acht Kilometern erstreckt. Vom höher gelegenen FriedWald aus lässt sich der Blick auf farbenfrohes Herbstlaub oder auf die mit Schnee gepuderten Bäume genießen.
Hallenartiger Charakter an einem geschichtsträchtigen Ort

Die dominierende Baumart bis hinauf in die Höhenlagen des Nordelms ist die Rotbuche. Sie ist bis zu 150 Jahre alt und erreicht dort eine Höhe von bis zu 30 Metern. Die säulenartig aufragenden Stämme und die Äste, die erst ab etwa 15 Meter Höhe Blätter tragen, verleihen dem Wald in den Höhen ein hallenartiges Flair.

Der FriedWald Elm liegt zudem an einem geschichtsträchtigen Ort, dessen Historie auf dem Elfenpfad Langeleben erfahrbar wird. Die Reste einer alten Burg, die erstmals im Jahr 1258 in den Quellen belegt ist, sind heute noch inmitten eines alten Parks zu sehen. Von einer späteren, glanzvollen Epoche zeugt das Jagdschloss der Braunschweiger Herzöge. Ein umfangreiches Angebot informiert darüber hinaus über das Geopark-Gebiet im Braunschweiger Land und über den Naturpark Elm-Lappland.

                                                                                                                                          

Agraringenieurin Dorothee Borkam betreut den FriedWald Elm:
"Das Gefühl, dass Menschen in ihrer Trauer durch die besondere Stimmung im Wald geholfen wird, das bestärkt mich in meiner Arbeit."
Rund um den FriedWald Elm:

Eröffnung: 22. April 2005
Größe: 81 Hektar
Baumarten: Natürlicher Laubmischwald mit alten Eichen und Buchen
Besonderheit: Buschwindröschen
Region: Elm-Lappwald
Bundesland: Niedersachsen

Waldauswahl:
Der FriedWald Elm
FriedWald Elm. Zu einem anderen FriedWald.
Aktuell:

2/22/2012
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2/22/2012
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