Der FriedWald Lohmar-Heide
Natur pur vor den Toren der Städte Köln und Bonn
Im Rhein-Sieg-Kreis zwischen Siegburg und Lohmar liegt der FriedWald Lohmar-Heide. Das Waldgebiet im Staatswald besticht durch seine Artenvielfalt: Zahlreiche Baumarten und verschiedenartige Gräser und Pflanzen machen die reizvolle Landschaft zwischen Köln und Bonn aus.
Bei einem Spaziergang durch den FriedWald Lohmar-Heide trifft der Waldbesucher auf eine Vielzahl an Baumarten: Von Eiche und Buche über Ahorn bis hin zur Weißtanne und Stechpalme. Am Boden wachsen Sauerklee, Buschwindröschen, die zweiblättrige Schattenblume sowie verschiedene Moose und Farne, die den Waldboden in einen Blütenteppich verwandeln. Und auch zwei Läufe des Rothenbachs durchziehen das Waldstück.
Eine jahrhundertealte Waldnutzung
Durch gut ausgebaute Wege ist der Wald mit seinen weitläufigen ebenen Waldbereichen gut begehbar. Zentral gelegen ist der Andachtsplatz. Dieser Ort des Gedenkens befindet sich in unmittelbarer Nähe des Eingangsbereichs des Bestattungswaldes und ist mit einem Holzkreuz und Holzbänken ausgestattet.
Alte, verlandende Teiche und Reste von Dämmen weisen auf eine jahrhundertealte Nutzung des Waldes hin. Bis ins 19. Jahrhundert wurde der Wald zur Schweinemast und als Brennholzquelle genutzt. Heute wird das rund 1500 Hektar große Waldgebiet bei Lohmar, das im Besitz des Landes Nordrhein-Westfalen ist, vom Regionalforstamt Rhein-Sieg-Erft betreut. 65 Hektar des Lohmarer Waldes sind FriedWald.
Übrigens: Der Ursprung des Namens „Lohmar“ stammt von Fränkischen Einwanderern. Das Wort „Loh“ steht für Wald, „Mar“ für ein stehendes Gewässer beziehungsweise einen Sumpf. Noch heute prägt der Wald ganz entscheidend das Leben in Lohmar.
Rund um den FriedWald Lohmar-Heide:
Eröffnung: 10. Juni 2011
Größe: 65 Hektar
Baumarten: Buche, Eiche, Hainbuche
Besonderheiten: alte, verlandete Teiche und Reste von Dämmen
Region: Rhein-Sieg-Kreis
Bundesland: Nordrhein-Westfalen
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