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Der FriedWald Waldhessen in Ludwigsau
Waldreiche Höhen und Täler am Fuße des Knüllgebirges
Im Dreieck zwischen den Städten Bad Hersfeld, Rotenburg an der Fulda und Homberg an der Efze liegt der FriedWald Waldhessen. Unweit des kleinen Ortsteils Ersrode wird die artenreiche Fläche schon seit Jahrhunderten von der Waldgesellschaft der Riedesel Freiherren zu Eisenbach verwaltet und betreut.
In dem rund 60 Hektar großen Waldgebiet wechseln sich 160-180-jährige Eichen, Buchen und Fichten mit nachwachsenden Laub- und Nadelbäumen ab. Vereinzelt sind auf dem Buntsandsteinverwitterungsboden auch mächtige Lebensbäume anzutreffen, die in den 40er und 50er Jahren gepflanzt wurden. Diese nicht alltäglichen "Riesenlebensbäume" sind rings um den Andachtsplatz zu finden und verleihen diesem Ort der Einkehr und Besinnung eine natürliche Würde und umrahmen den Platz wie ein beschützender Ring.
Der kleine Bruder des Vogelsbergs
Prachtbaum im FriedWald Waldhessen
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Der Knüll, wie das Gebirge liebevoll genannt wird, ist ebenso wie der Vogelsberg vulkanischen Ursprungs. Das von Basaltgestein geprägte Gebiet wird deshalb oftmals als „der kleine Bruder“ des Vogelsbergs bezeichnet. So genannte Quellhorizonte, wasserstauende Schichten, an denen Quellen austreten, mit ihrer charakteristischen Vegetation bilden die natürliche Grenze in nord-östlicher Richtung zur Beise, einem kleinen Flüsschen, das nahe der Ortschaft Hainrode entspringt und bei Beiseförth in die Fulda mündet. Gut ausgebaute Waldwege ermöglichen dem Wanderer und Erholungssuchenden, die Ruhe und Stille des landschaftlich reizvollen Gebietes in vollen Zügen zu genießen. Die sanften Erhebungen des “Nenterberges“ sind durch ein verzweigtes Netz von Pfaden und Gassen leicht begehbar. Der Mühlradweg 1, der parallel zur Beise verläuft, führt bis zum Kloster Haydau in Morschen.
In geschichtsträchtiger Umgebung
Unweit des FriedWalds befindet sich auf dem Höhenrücken des “Atzelsteins“ das im 15. Jahrhundert durch den Landgrafen Ludwig I. von Hessen erbaute Schloss “Ludwigseck“. Der Name Ludwigsau soll sich an den Vornamen des Aristokraten anlehnen. Im Dreißigjährigen Krieg wurde das Schloss teilweise zerstört und um 1677 wieder errichtet. Im 19. Jahrhundert folgte abermals eine Restaurierung, diesmal ausgehend von der Familie der Riedesel zu Eisenbach. Heute ist das Schloss Sitz der Familie von und zu Gilsa. Sowohl größere als auch kleinere Städte der Umgebung bestechen durch ihre gepflegten Fachwerkhäuser und historischen Stadtkerne. In der Kur- und Festspielstadt Bad Hersfeld werden alljährlich in den Ruinen des ehemaligen Bonifatiusklosters klassische Werke großer Meister aufgeführt, die von Besuchern aus dem In- und Ausland gleichermaßen geschätzt werden.
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Hartmut Zerr betreut den FriedWald Waldhessen in Ludwigsau:
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"Die Stimmungen im Wald, unter dem schützenden Dach alt ehrwürdiger Bäume und emporstrebender Naturverjüngung, zu unterschiedlichen Tageszeiten, in verschiedenen Jahreszeiten, bei Sonne, Regen oder Nebel, geben dem Besucher immer wieder das Gefühl, sich in natürlicher Geborgenheit zu befinden."
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Rund um den FriedWald Waldhessen in Ludwigsau:
Eröffnung: 21. August 2009 Größe: 60 Hektar Baumarten: Mischwald aus Eiche, Buche und Fichte, vereinzelt Kiefer, Douglasie, Pappel Besonderheit: Andachtsplatz inmitten alter "Riesenlebensbäume" Region: Ludwigsau-Waldhessen Bundesland: Hessen
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