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Der FriedWald Kalletal
Ein Quell der Ruhe an der Porta Westfalica
Dicke Eichen, schöne Buchen und die leuchtend roten Beeren der herbstlichen Stechpalmen machen den besonderen Charme des FriedWalds Kalletal aus. Er ist Teil eines Waldgebietes, das bereits seit Jahrhunderten existiert. Der Wald hat hier den Menschen von jeher gedient. Früher als Hudewald, heute als FriedWald.
Ihmser Bruch heißt der 61 Hektar große Mischwald im Volksmund. Doch die schlichte Namensgebung spiegelt seine Idylle und zauberhafte Atmosphäre kaum wider. Eingebettet zwischen Weserauen auf der einen Seite und dem gebirgigen Aberg und Kirchberg auf der anderen, existiert dieser Wald seit Jahrhunderten. Der FriedWald Kalletal bietet herrliche Aussichten in das Wesertal und zur Porta Westfalica.
Eine Quelle und ein Bach sind Orte der Entspannung – und bilden aus biologischer Sicht Sonderbiotope im Wald. Mächtige Eichen und Buchen, die traditionellen Bäume des Weserberglandes, die auf dem sehr fruchtbaren Lößboden ganz hervorragend gedeihen, vermitteln eine wundervoll vertrauenerweckende Atmosphäre der Ruhe und Beständigkeit.
Neben den beiden 'Klassikern' des Laubmischwaldes finden sich im FriedWald Kalletal noch zahlreiche weitere Baumarten. Linden, Ulmen, Bergahorne, Roterlen, Hainbuchen, Eschen, Birken, Weiden, Lärchen und die immergrüne Ilex (Stechpalme) machen den Baumbestand abwechslungsreich.
Weiden, Vieh und Wald
In einem solch geschichtsträchtigen Wald mit seinen alten Baumveteranen, dessen älteste Exemplare noch von der fürstlich-lippischen Oberförsterei Varenholz gepflanzt wurden, haben über die Zeit viele Tiere ihre Heimat gefunden. Sämtliche in Deutschland bekannten Spechtarten sind darunter.
Beeindruckend sind auch die alten Hude- oder Hute-Eichen. Sie spenden mit ihrem dichten Blattwerk und ihren tief angesetzten Baumkronen Schutz und Schatten. Ihren Namen erhielten sie von dem Wort Hutung, das sich von Vieh hüten ableitet. Denn früher wurde das Vieh zur Mast in den Wald getrieben, wo es sich von Waldfrüchten ernährte.
Um die Bäume vor Verbiss durch Schweine oder Rinder zu schützen, wurden sie mit beträchtlichem Abstand zueinander gepflanzt. Es entstanden die weit ausladenden Hude-Eichen, die mit ihrem dichten Blattwerk und ihren tief angesetzten Kronen reichlich Eicheln produzierten. Das verleiht dem FriedWald Kalletal zwischen Weserland und Teutoburger Wald noch heute seinen besonderen lichten Charakter.
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FriedWald-Förster Frank Homuth zum FriedWald Kalletal:
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"Die Arbeit im FriedWald hat meine berufliche Tätigkeit sowie meinen persönlichen Umgang mit dem Tod und der Trauer revolutionär verändert. Bei den Baumwauswahlen habe ich schon viele interessante Gespräche geführt."
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Rund um den FriedWald Kalletal:
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Eröffnung: 16. August 2004 Größe: 61 Hektar Baumarten: Eiche, Buchen, Hainbuche, Ilex, Ulme, Esche, Birke, Lärche Besonderheit: ehemaliger Hudewald Region: Lippisches Bergland Bundesland: Nordrhein-Westfalen
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