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Der FriedWald Lüneburger Heide
Im Herzen der Heide
Selten gehen Naturschutz und Naturnutzen in einer Region eine solche Symbiose ein: In der Lüneburger Heide genießt der Erhalt einer einzigartigen Kulturlandschaft höchste Priorität. Beste Voraussetzungen für den bei Bispingen angesiedelten FriedWald. Dem schönen Laubmischwald bietet die unverwechselbare Heidelandschaft eine wunderbare Kulisse.

Wacholder, Schafherden, Bienenkörbe und das warme Lila der blühenden Heide sorgen rund um den FriedWald Lüneburger Heide in Niedersachsen für Atmosphäre. Entlang einer zwei Kilometer langen Laubbaum-Allee erstreckt sich das Areal im Herzen des Naturschutzgebiets Lüneburger Heide.

Das Waldstück, das zum Niedersächsischen Forstamt Sellhorn gehört, ist vor etwa 150 Jahren gepflanzt worden, um die sandigen Heidewege vor Wind zu schützen. Diese Heidewege sind heute beliebte Wanderrouten und führen oftmals aus dem Wald hinaus auf offene Heideflächen.

Offene Heideflächen, vielfältige Wälder

Die Lüneburger Heide ist keine Naturlandschaft, sondern eine Kulturlandschaft, die durch das Eingreifen des Menschen entstanden ist. Bevor das Gebiet besiedelt wurde, gab es in der Region noch dichte Buchen- und Eichenwälder. Doch diese mussten nach und nach abgeholzt werden, da in den Dörfern und auf den Höfen viel Holz als Bau- und Brennstoff benötigt wurde. Zudem trieben die Bauern verstärkt ihr Vieh in die lichter werdenden Wälder. Die Konsequenz: Im Verlauf einiger Jahrhunderte war die Region schließlich völlig entwaldet. Eine ganz besondere, durch Heidestrauch und Wachholder geprägte Vegetation bildete sich heraus. Und mit der Heide war eine Landschaft entstanden, die heute für ihre Schönheit weit über die Grenzen Niedersachsens hinaus bekannt ist.

Der Naturschutz genießt in dieser Region einen besonders hohen Stellenwert. Nicht nur die offene Heidefläche wird erhalten, sondern auch die Wälder, die sich einst aus den Aufforstungen der Heideflächen oder aus Ansamungen entwickelt haben. Alte Laubbäume, die unter Schutz stehen, sind hier von besonderem Wert. Das FriedWald-Konzept fügt sich nahtlos in dieses Naturschutzgebiet, in diese Symbiose aus Mensch und Natur. Deshalb beginnen die Waldführungen am etwa zwei Kilometer entfernten Waldparkplatz bei Behringen mit einer romantischen Kutschfahrt. Motorisierte Fahrzeuge dürfen den Heideweg nicht befahren.

Rainer Köpsell, Niedersächsische Landesforsten:

"Wo früher Sand wehte, wächst heute wieder Wald. Der FriedWald Lüneburger Heide lässt die Entwicklungsgeschichte der historischen Landschaft erahnen. Eingebettet als alte Laubbaum-Allee in die typischen Kiefernwälder Norddeutschlands, hat er seinen besonderen Reiz. Er lädt ein zum Wandern und Verweilen. Ausblicke auf offene Heideflächen mit ihren Wacholdern und Schafherden und stille Winkel im Walde wechseln sich ab."
Rund um den FriedWald Lüneburger Heide:

Eröffnung: 21. Oktober 2005
Größe: 5 Hektar
Region: Lüneburger Heide
Baumarten: Buche, Eiche, Kiefer, Birke, Ilex, Tanne, Douglasie
Besonderheiten: Alte Baumallee, Kreuz
Bundesland: Niedersachsen

Waldauswahl:
Der FriedWald Lüneburger Heide
FriedWald Lüneburger Heide. Zu einem anderen FriedWald.
Aktuell:

2/6/2012
Waldpflege: Forstarbeiten im FriedWald Buxtehude
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2/3/2012
Braunschweig: Spende an Stiftung "Zukunft Wald"
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2/3/2012
Heiligenberg:FriedWald in der SWR Landesschau
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