Würdevoll Abschied nehmen Trauerfeier und Beisetzung

Trauergesellschaft im Wald; Foto: © Fuxart / Fotolia.comNach der Überführung des Verstorbenen gilt es, mit FriedWald oder der jeweiligen Friedhofsverwaltung einen Termin für die Bestattung zu vereinbaren. Auch der Kontakt zum Pfarrer und zu einem Trauerredner kann  gesucht werden, um die Einzelheiten für die Trauerfeier zu besprechen. In der Regel versuchen Pfarrer und Trauerredner im individuellen Gespräch mit den Angehörigen die Persönlichkeit des Verstorbenen zu erfassen und in der Trauerrede zu beschreiben.

Sobald die Termine feststehen, können die Totenbriefe in Auftrag gegeben werden - entweder direkt bei der Druckerei oder beim Bestattungsinstitut. Das gilt auch für die Traueranzeige, die in der Zeitung erscheinen soll. In beiden Fällen gibt es Formulierungshilfen und Beispieltexte, die Ihnen helfen, eine Auswahl treffen zu können, vieles davon ist einfach und schnell im Internet zu finden. Lassen Sie sicherheitshalber bei den Briefen ein paar Exemplare mehr drucken. Nicht immer stehen gleich alle Menschen, die Sie einladen oder benachrichtigen möchten, auf der Adressliste. Oft werden Totenbriefe auch innerhalb der Familie zum Erinnern und Gedenken verteilt.

Gestaltung der Beisetzung im FriedWald

FriedWald-Försterin Elisabeth Nicklas begleitet die Trauergesellschaft in den Wald; Foto: FriedWald/Thomas GaspariniAm Tag der Beisetzung empfängt der FriedWald-Förster die Trauergesellschaft auf dem FriedWald-Parkplatz. Die Urne wird vom Förster oder dem zuständigen Bestattungsunternehmen mitgebracht und kann - je nach Wunsch - entweder vom Förster oder den Angehörigen zum Baumgrab getragen werden. Der Ablauf wird in der Regel bei der Begrüßung im FriedWald abgestimmt, kann aber selbstverständlich auch im Vorfeld besprochen werden. Sind alle Trauergäste eingetroffen, begleitet der Förster diese in den Wald. Viele Beisetzungen im FriedWald beginnen am Andachtsplatz. Dieser zentrale Ort des Gedenkens und Erinnerns, der mit einem Holzkreuz oder Stelen und Sitzgelegenheiten ausgestattet ist, ist gerade für ältere Menschen oder große Trauergesellschaften geeignet. Natürlich ist es auch möglich, die Trauerfeier direkt am Baumgrab beginnen zu lassen.

Die Gestaltung der Beisetzungszeremonie bleibt den Wünschen der Verstorbenen und ihrer Angehörigen weitgehend überlassen. Christlich begleitete Beisetzungen sind im FriedWald ebenso üblich wie Bestattungen ohne geistlichen Beistand.  Angehörige, die eine Begleitung durch einen Pfarrer oder Priester wünschen, sollten mit der Kirchengemeinde des Verstorbenen in Kontakt treten. Möglich ist auch die Wahl eines Trauerredners. Auch die Angehörigen oder Freunde können das Halten der Trauerrede übernehmen

Individuelle Möglichkeiten

Ein Stein als Zeichen der Verbundenheit; Foto: FriedWald/Thomas GaspariniNeben der Trauerrede gibt es viele weitere Möglichkeiten, die Beisetzung im FriedWald zu gestalten. Für viele Menschen tröstlich ist die musikalische Begleitung während der Beisetzung. Diese kann instrumental, gesungen oder vom Band erfolgen.
Die Weitergabe eines Steines aus dem heimischen Garten, der anschließend mit in die Graböffnung gegeben werden kann, symbolisiert die Verbundenheit der Trauergesellschaft mit dem Verstorbenen. Sind Kinder bei der Beisetzung anwesend, können diese selbstgemalte Bilder oder Blumen und Blätter, die sie im Wald gesammelt haben, mit ins Grab geben.
Trost kann auch die Atmosphäre des Waldes spenden: Das Zwitschern der Vögel, das Rauschen der Blätter im Wind oder das Knacken der Äste. Viele Menschen besinnen sich während der Trauerfeier auf diese Geräusche der Natur.

So individuell und natürlich wie die Beisetzung ist auch das Baumgrab. Im FriedWald gleicht kein Grab dem anderen. Von der jungen Esche, über die schlanke, hochgewachsene Eiche bis hin zur knorrigen und verzweigten Buche - der Baum wird zur ganz persönlichen letzten Ruhestätte, auf die eine Namenstafel aufmerksam macht.

 

Bildquelle: © Fuxart / Fotolia.com; FriedWald / Thomas Gasparini