Kundenmeinungen Was Kunden sagen
Liedermacher Reinhard Mey zur Beisetzung seines Schwiegervaters im FriedWald im Juni 2007:
"In unserem Haus ist Sterben genauso gegenwärtig wie Geborenwerden, Essen, Trinken, Lieben, und allezeit ganz selbstverständlich Teil unseres Lebens. Wir sprechen oft darüber mit unseren Eltern und unseren Kindern und haben uns oft gewünscht, genauso selbstverständlich und natürlich zu sterben und zu gehen, wie wir darüber sprechen.
Meine Schwiegereltern haben vor einiger Zeit von der Möglichkeit gehört, im FriedWald zu Füßen eines Baumes eine letzte Ruhestätte zu finden und beide haben sich gemeinsam dafür entschieden. Sie haben uns mit ihrer Aufgeschlossenheit und Fortschrittlichkeit überrascht. Gestern haben wir so die Asche unseres Vaters begraben, unter den Zweigen einer hundertjährigen Buche, in der guten Erde, nun bedeckt vom Laub des Vorjahres. Die Eltern hatten ihren vertrauten Pfarrer gebeten, die schlichte Zeremonie zu begleiten, und so haben wir mit ihm, in einer bewegenden Stunde in Stille Abschied genommen.
Es ist tröstlich, ihn dort im FriedWald zu wissen, in der Natur, in freier Flur bei den Bäumen, die er so liebte. Es ist kein Verdrängen des Todes, es ist vielmehr die bewußte Auseinandersetzung mit ihm, der freie Entschluß, ihn anzunehmen und diese Heimkehr in den ewigen Kreislauf der Natur zu wählen. Es ist kein Vergessen, unser Vater ist ja in allen Gesprächen, in Erinnerungen, in Worten und Bildern in uns und um uns herum. Es ist keine anonyme Grabstelle, wir kennen seinen Baum, wir werden wiederkommen, unsere Spaziergänge mit unseren Kindern werden uns daran vorbeiführen. Wir werden zu seinem Geburtstag kommen, wir werden im Sommer eine Tischdecke ausbreiten und unter den Ästen bei ihm essen und trinken. Und eines Tages, wenn Freund Hein mich holt, könnte ich mir gut vorstellen, auch dort zu liegen."
Katrin Z., die Ihren Mann Rolf im Juli 2009 im FriedWald Bad Münstereifel beisetzen ließ:
"Ich empfinde es nach der sehr bewegenden Urnenbeisetzung im FriedWald Bad Münstereifel als emotional sehr positiv, in Ihrem Wald - wann immer ich es möchte - an meinen verstorbenen Ehemann zu denken, das Gefühl zu haben, ihm sehr nahe zu sein, den eigenen Gedanken ganz in Ruhe und ohne "Umgebungsstress" freien Lauf zu lassen und einfach nur dort zu sein. Bei meiner Wahl für den FriedWald als Beisetzungsort war ich mir zwar sicher, dass diese Entscheidung ganz im Sinne meines Mannes gewesen ist, ich konnte mir zum damaligen Zeitpunkt allerdings noch nicht so genau vorstellen, wie ich mit diesem "Ort" zukünftig umgehen würde. Meine erwachsenen Kinder und ich sind seit der Beisetzung mehrfach einfach nur vorbeigekommen, ohne festen Plan, ohne große Vorbereitungen, und haben diesen Ort der Stille genutzt, um mit dem so schnellen Tod des geliebten Vaters und Ehemannes besser umzugehen und diesen schmerzlichen Verlust besser ertragen zu können. Jedes Mal denke ich, ja, es ist richtig, hier ist einfach der richtige Ort, um ungestört und fernab jeglicher beruflicher und privater Verpflichtungen an ihn zu denken, ihn festzuhalten, aber auch ihn loszulassen. Vielen Dank, dass es diese Möglichkeit gibt!"
Familie E. Paproth aus Kelsterbach hat Ihren Baum im FriedWald Weilrod:
"Unser Familienbaum ist der Ausgangspunkt für Ausflüge, Wanderungen und Treffen. Gerne ruhen wir uns auf der Bank vor der Eiche aus. Wir schauen in den Wald, bewundern unseren Baum, schauen an ihm empor und meinen, seine Baumkrone berührt den Himmel. Wir staunen über seine Größe, sein Alter, sein Aussehen, seine Lebendigkeit zu allen Jahreszeiten. Fest verankert in der Erde ragt er gen Himmel, das Rauschen der Blätter beruhigt. Wir machen uns vertraut mit unserem Baum. Er soll für unsere Familie die ewige Zukunft sein. Wir sind stolz ihn zu haben und beruhigt zu wissen, was nach unserem Tod mit uns geschehen wird. Doch solange wir leben, erfreuen wir uns an diesen Wald und an unserem Baum."
Margot Hornischer aus Heilbronn über die Urnenbeisetzung ihres Vaters im FriedWald Schwaigern im April 2007:
"Das Wetter war wunderschön, der Specht hat geklopft, die Vögel gezwitschert, die Buschwindröschen und Veilchen haben geblüht - und trotz des traurigen Anlasses war es ein wunderschöner Samstagmorgen für uns alle. Meine Mutter wird in diesem Jahr 90 Jahre alt und musste mit dem Rollstuhl zum Baum gefahren werden. Die Urne wurde von verschiedenen Familienangehörigen getragen und meine Mutter hielt sie in den Händen, bis eine Enkelin sie absenkte. Der Urenkel, Moritz - zehn Jahr alt – hat die Urne mit Erde bedeckt. Ich hatte einen Text ausgesucht und vorgelesen, der in etwa aussagte, was mein Vater uns bedeutet hatte. Es wurde das Vaterunser gebetet und dann sind wir überhaupt nicht traurig durch den Wald gegangen. Es war eine ganz eigene Stimmung, und wir sind überzeugt, dass unser Papa mit der Art und Weise, wie er der Erde zurückgeben wurde, einverstanden gewesen wäre. Insofern war der FriedWald für uns die richtige Entscheidung."
Ingrid Ehrlichmann über die Beisetzung ihres Mannes im April 2005 im FriedWald Elm:
"Der Wald war so wunderschön, wie mein Mann ihn geliebt hat: Der Waldboden war mit einem Teppich von Frühblühern bedeckt, die Vögel sangen, die ganze Stimmung, der typische Waldgeruch, es war einfach wunderbar tröstlich."
Jenny Bischoff hat im Jahr 2002 ihren Mann an einem Baum im FriedWald Reinhardswald beigesetzt:
"Die 370 Kilometer von Berlin überwinde ich gedanklich in Verbindung mit schönen Stunden - und alle vier Monate mit dem Inter-City."
Edda Spieß hat mit ihrem Mann den ersten Baum im FriedWald Odenwald in Michelstadt ausgewählt:
"Unsere Buche ist Teil unseres Lebens geworden. Der Gedanke an unseren Baum tröstet mich und nimmt mir die Angst vor dem Tod."
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