Im Zentrum steht immer der Mensch Das Unternehmen FriedWald

Beigesetzt an den Wurzeln eines Baumes, das ist für viele ein tröstlicher und beruhigender Gedanke. Im Jahr 2000 war dies noch undenkbar, inzwischen ist die Bestattung im FriedWald für viele Menschen eine selbstverständliche Alternative zum traditionellen Friedhof. Das Unternehmen FriedWald hat in Deutschland ungewohnte Wege beschritten und neue Akzente in der Bestattungskultur gesetzt.

Familien- oder Freundschaftsbaum im FriedWald; Foto: FriedWaldDoch wie fing eigentlich alles an?
Im Jahr 2000 wurde die Möglichkeit, die Asche verstorbener Menschen an den Wurzeln eines Baumes beizusetzen, auch hierzulande bekannt. Mit FriedWald in der Schweiz hatte Ueli Sauter dieser Bestattungsform zuvor den Weg in der Alpenrepublik geebnet. Das Unternehmen FriedWald machte es sich zur Aufgabe, Baumbestattungen auch in Deutschland zu ermöglichen. Bereits zum damaligen Zeitpunkt reagierte es damit auf die Wünsche vieler Menschen und wagte in einem traditionell geprägten Umfeld den ersten Schritt hin zu mehr Individualität und Freiheit.

FriedWald – Die Bestattung in der Natur bietet Baumbestattungen in Zusammenarbeit mit Ländern, Kommunen, Kirchen und Forstverwaltungen in gesondert ausgewiesenen Bestattungswäldern an. Mit dem FriedWald Reinhardswald bei Kassel in Hessen wurde im Jahr 2001 der erste FriedWald in Deutschland eröffnet. Inzwischen gibt es deutschlandweit 56 FriedWald-Standorte.

Einheitlich und ökologisch anerkannt

Waldbild im FriedWald Uetzer Herrschaft; Foto: FriedWaldDie Marke FriedWald® ist in Deutschland und Österreich geschützt. Ziel der Markenbildung ist es, in schönen Waldregionen Europas ein einheitliches und ökologisch anerkanntes Naturbestattungskonzept zu gewährleisten. Nur so ist sichergestellt, dass in allen Wäldern nach den gleichen Qualitätsstandards gearbeitet wird.

FriedWald ist eine umweltgerechte Alternative zum Friedhof. So urteilt der Bund für Naturschutz (BUND) in seinen Ökotipps. Darin ist sich die Umweltschutzorganisation mit Greenpeace einig, die FriedWald bereits in seine 57 Tipps für eine bessere Welt aufgenommen hatte.