Im Zentrum steht immer der Mensch Das Unternehmen FriedWald
Beigesetzt an den Wurzeln eines Baumes, das ist für viele ein tröstlicher und beruhigender Gedanke. Im Jahr 2000 war dies noch undenkbar, inzwischen ist die Bestattung im FriedWald für viele Menschen eine selbstverständliche Alternative zum traditionellen Friedhof. Das Unternehmen FriedWald hat in Deutschland ungewohnte Wege beschritten und neue Akzente in der Bestattungskultur gesetzt.
Doch wie fing eigentlich alles an?
Im Jahr 2000 wurde die Möglichkeit, die Asche verstorbener Menschen an den Wurzeln eines Baumes beizusetzen, auch hierzulande bekannt. Mit FriedWald in der Schweiz hatte Ueli Sauter dieser Bestattungsform zuvor den Weg in der Alpenrepublik geebnet. Das Unternehmen FriedWald machte es sich zur Aufgabe, Baumbestattungen auch in Deutschland zu ermöglichen. Bereits zum damaligen Zeitpunkt reagierte es damit auf die Wünsche vieler Menschen und wagte in einem traditionell geprägten Umfeld den ersten Schritt hin zu mehr Individualität und Freiheit.
FriedWald – Die Bestattung in der Natur bietet Baumbestattungen in Zusammenarbeit mit Ländern, Kommunen, Kirchen und Forstverwaltungen in gesondert ausgewiesenen Bestattungswäldern an. Mit dem FriedWald Reinhardwald bei Kassel in Hessen wurde im Jahr 2001 der erste FriedWald in Deutschland eröffnet. Inzwischen gibt es deutschlandweit 44 FriedWald-Standorte.
Einheitlich und ökologisch anerkannt
Die Marke FriedWald® ist in Deutschland und Österreich geschützt. Ziel der Markenbildung ist es, in schönen Waldregionen Europas ein einheitliches und ökologisch anerkanntes Naturbestattungskonzept zu gewährleisten. Nur so ist sichergestellt, dass in allen Wäldern nach den gleichen Qualitätsstandards gearbeitet wird.
FriedWald ist eine umweltgerechte Alternative zum Friedhof. So urteilt der Bund für Naturschutz (BUND) in seinen Ökotipps. Darin ist sich die Umweltschutzorganisation mit Greenpeace einig, die FriedWald bereits in seine 57 Tipps für eine bessere Welt aufgenommen hatte.
Wälder finden und besuchen
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Übersicht der FriedWald-Standorte auf der Karte-
Häufig gestellte Fragen zum Thema FriedWald, ein Friedhof im Wald
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Wie erkennt man, dass ein Wald ein FriedWald ist?
Bei einem FriedWald handelt es sich um einen nach öffentlichem Recht genehmigten Begräbnisort. Eine Waldinformationstafel weist auf den FriedWald hin und kennzeichnet die ausgewiesene Waldfläche für die Bestattung in der Natur.
Die Bäume, die im FriedWald als Bestattungsplätze zur Verfügung stehen, sind durch farbige Bänder gekennzeichnet. Bäume, an denen bereits Menschen ihre letzte Ruhe gefunden haben, zieren kleine Namenstafeln. -
Gibt es im FriedWald Grabsteine und Grabschmuck oder Grablichter?
Unser Anliegen ist es, die natürliche Schönheit des Waldes zu erhalten. Es gehört zum FriedWald-Konzept, dass die Natur die Grabpflege übernimmt.
Grabschmuck und Blumen, Gestecke und Kränze oder gar Grablichter sind im FriedWald nicht erlaubt. Stattdessen zieren – je nach Jahreszeit – Buschwindröschen, buntes Laub oder funkelnde Schneekristalle die Baumgräber im FriedWald.
Ansonsten sind die Gräber einfach und schlicht. Nur eine Namenstafel verrät, dass an einem Baum jemand seine letzte Ruhe gefunden hat. -
Ist die Beisetzung in einem FriedWald anonym?
Beisetzungen im FriedWald sind nie anonym, da jeder Baum mit einer Baumnummer versehen und in ein Baumregister eingetragen ist.
In den meisten Fällen macht eine Namenstafel am Baum auf die Grabstätte aufmerksam. Auf dieses Namensschild kann aber auch verzichtet werden, was aber nicht bedeutet, dass es sich dann um eine anonyme Beisetzung handelt. Denn das Baumgrab ist über den Eintrag im Baumregister für die Angehörigen jederzeit auffindbar.
Der FriedWald ist ein Ort, an dem Angehörige und Freunde trauern können. -
Ist Friedwald naturreligiös?
Nein, das Unternehmen FriedWald ist weltanschaulich neutral. -
Gibt es „Öffnungszeiten“ im FriedWald?
Auch im FriedWald gibt es Öffnungszeiten, die in der Regel durch die jeweilige Friedhofssatzung beschrieben werden.
Üblicherweise ist das Betreten der Flächen täglich von einer Stunde nach Sonnenaufgang bis einer Stunde vor Sonnenuntergang für Jedermann auf eigene Gefahr gestattet. Bei Sturm oder Gewitter ist der FriedWald aus Sicherheitsgründen geschlossen.
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