Langjährige Erfahrung Einblicke langjähriger
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Fragen an Alexander von Heimendahl, FriedWald- Forst- und Regionalbetreuer
Alexander von Heimendahl, Forst- und Regionalbetreuer
Wie sind Sie auf die Idee gekommen, sich bei FriedWald zu bewerben?
Schon während meines Forststudiums in Göttingen war der Reinhardswald ein Begriff und als alter Hutewald etwas Besonderes. Als dort der erste FriedWald in Deutschland entstand, fand ich die Idee prima und habe seitdem immer wieder Meldungen zum Thema FriedWald aufmerksam verfolgt.
Als für mich die Suche nach einer neuen Tätigkeit dann aktuell wurde, war FriedWald über die Homepage gleich einer meiner Anlaufpunkte, ich habe mich beworben und es hat geklappt.
Wie sieht ein typischer Arbeitsalltag bei Ihnen aus?
Ich bin für vielfältige Anfragen und Aufgaben zuständig. So wenden sich z.B. Förster, Bestatter, Waldbesitzer, Kollegen aus den unterschiedlichsten Abteilungen, aber auch Kunden und Interessenten mit ihren Anliegen an mich.
Der Kontakt vor Ort in den Wäldern mit Förstern und Kunden oder bei Bestattern gehört zu meiner täglichen Arbeit und bedeutet, dass ich viel unterwegs bin. Administrative Aufgaben erledige ich dann von meinem Heimarbeitsplatz aus.
Insofern ist mein Arbeitsalltag immer von sehr unterschiedlichen Bereichen und vielen abwechslungsreichen Tätigkeiten geprägt. Es wird dadurch nie langweilig und bereitet mir Freude.
Tod ist in unserer Gesellschaft immer noch ein Tabu-Thema. Wie gehen Sie persönlich mit diesem Thema um?
In meiner Familie war der Tod als Thema durchaus im Gespräch, so dass ich es gewohnt war, auch über diesen sensiblen Bereich zu reden und mich damit zu befassen. Persönliche Todesfälle im engsten Familienumfeld haben mich dabei in der Meinung bestärkt, dass eine Auseinandersetzung mit dem Thema im Vorfeld von Trauerfällen sinnvoll und für alle Betroffenen und Angehörigen nur hilfreich ist.
Zu Ihrer Arbeit gehört der Kontakt mit trauernden Menschen. Wie nehmen Sie diese spezielle Arbeitssituation wahr?
Hierbei verlasse ich mich sehr auf meine Intuition und versuche den richtigen „Ton“ im Umgang miteinander zu treffen. In der Regel sind die Menschen sehr dankbar, wenn man Ihnen Hilfestellungen leisten kann oder manchmal auch einfach nur als Ansprechpartner zur Verfügung steht. Trotzdem kann es natürlich auch zu persönlich belastenden Situationen kommen, hierbei ist mir aber meine Familie und mein persönliches Umfeld eine große Hilfe. Auch FriedWald bietet mir - wenn ich es wünschen würde - professionelle Unterstützung an. Meine Arbeit mit trauernden Menschen habe ich bisher nie als Belastung empfunden, eher im Gegenteil als eine persönlich befriedigende Tätigkeit, wenn man helfen kann.
Fragen an Jutta Ott, Mitarbeiterin im Internen Management
Jutta Ott, Mitarbeiterin im Internen Management bei FriedWald; Foto: FriedWald/Dennis Möbus
Wie sind Sie zu FriedWald gekommen?
Mein beruflicher Werdegang begann mit der Ausbildung zur Bankkauffrau und der darauf folgenden Arbeit in der Kundenberatung einer Bank verbunden mit internen Weiterbildungen.
Die Geburt meines Kindes veranlasste mich, eine berufliche Pause, damals noch die üblichen 3 Jahre Elternzeit, einzulegen. Doch schon nach ca. 1 Jahr merkte ich, dass mir das berufliche Engagement fehlte. Durch eine damalige Kollegin auf FriedWald aufmerksam gemacht, bewarb ich mich als Minijobberin bei der FriedWald GmbH. Anfänglich unterstützte ich noch den Kundenservice mit einem Tag pro Woche.
Ich war von der Idee, Bestattungen im Wald durchzuführen, mit einer Atmosphäre, die Freiräume zulässt, begeistert. Menschen Alternativen zu bieten, bereichert.
Heute arbeite ich im internen Management mit den Aufgabenschwerpunkten Buchhaltung und Einkauf.
Was fällt unter Ihren aktuellen Aufgabenbereich?
Ein Schwerpunkt ist der Einkauf. Ein Thema, dass bei FriedWald vielseitiger ist, als man zunächst denkt.
Wir haben keine Produktion, für die regelmäßig wiederkehrendes Rohmaterial gekauft werden muss. Meine Aufgabe ist es insofern, fertige Artikel, wie z.B. unsere komplette Palette an Druckmateriealien für Kunden- und Bestatterinformationen und unseren Bürobedarf einzukaufen und zu verwalten.
Ich kümmere mich um die Buchungen unserer Geschäftsreisen, verhandle mit unseren Lieferanten. Wenn sich das Geschäftsfeld erweitert oder verändert, finde ich neue Partner, die unsere Anforderungen erfüllen können.
Auch an Projektarbeiten bin ich zeitweise beteiligt oder organisiere sie, wenn es um die Einführung oder Veränderung von Abläufen geht, die mein Arbeitsfeld betreffen.
Mein zweiter Schwerpunkt ist die Buchhaltung. Hier gehören die Abrechnung mit unseren Waldpartnern und die Bearbeitung der Lieferanten-Rechnungen dazu. Durch dieses Arbeitsfeld erreiche ich einen sehr großen Einblick in das Gesamtunternehmen, dies steht im direkten Dialog mit meinem Aufgabenfeld Einkauf.
Wie beschreiben Sie die Arbeitsatmosphäre bei FriedWald?
Der Umgang miteinander gefällt mir sehr gut. Die FriedWald GmbH ist stetig gewachsen, damit verbunden auch die Anzahl der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Trotzdem fühlt man sich aufgenommen und Teil eines Ganzen. Ich habe das Gefühl, meine eigene Meinung wird geschätzt und gerne gehört. So kann ich mich wunderbar in meinem Arbeitsbereich einbringen. Neue Ideen und Kreativität haben zu dürfen, motiviert mich.
Wie gestaltet sich für Sie die Vereinbarung von Beruf und Familie? Ist das bei FriedWald möglich?
Ich erfahre hier in großem Maße Einfühlungsvermögen und Verständnis für mich als Mutter eines schulpflichtigen Kindes. Meine berufliche Entwicklung bei FriedWald konnte im Einklang mit meinem Sohn wachsen.
Wie bereits erwähnt, war mein Einstieg bei FriedWald während meiner Elternzeit mit einer Aushilfstätigkeit. Heute begleite ich mit wachsendem Aufgabenfeld eine ¾-Stelle. Und wenn mich meinen Sohn ab und zu nach der Schule im Büro besucht, ist er immer wieder ein gern gesehener Gast.
FriedWald-Mitarbeiter berichten:
Berufseinstieg bei FriedWald: Eine Auszubildende berichtet
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