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FriedWald GmbH
Im Leuschnerpark 3
64347 Griesheim

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Alles zum Thema FriedWald und Naturbestattung


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Wie erkenne ich einen FriedWald? Welche Grabarten gibt es? Wie sieht ein Baumgrab im FriedWald aus? Diese Fragen und viele mehr stellen sich viele Menschen, die sich mit FriedWald beschäftigen. Auf dieser Seite finden Sie Antworten auf häufig gestellte Fragen rund um die Bestattung in der Natur. Die Fragen sind verschiedenen Kategorien zugeordnet.

  • FriedWald, ein Friedhof im Wald

    Wie erkennt man, dass ein Wald ein FriedWald ist?

    Bei einem FriedWald handelt es sich um einen nach öffentlichem Recht genehmigten Friedhof. Eine Waldinformationstafel weist auf den FriedWald hin und kennzeichnet die ausgewiesene Waldfläche für die Bestattung in der Natur.

    Die Bäume, die im FriedWald als Bestattungsplätze zur Verfügung stehen, sind durch farbige Bänder gekennzeichnet. Bäume, an denen bereits Menschen ihre letzte Ruhe gefunden haben, zieren häufig kleine Namenstafeln.

    Gibt es im FriedWald Grabsteine und Grabschmuck oder Grablichter?

    Es gehört zum FriedWald-Konzept, dass die Natur die Grabpflege übernimmt. Der Wald soll in seinem ursprünglichen Zustand bleiben.

    Grabschmuck und Blumen, Gestecke und Kränze oder gar Grablichter sind im FriedWald nicht erlaubt. Stattdessen zieren – je nach Jahreszeit – Buschwindröschen, buntes Laub oder funkelnde Schneekristalle die Baumgräber im FriedWald.
    Ansonsten sind die Gräber einfach und schlicht. Nur eine Namenstafel verrät, dass hier jemand an einem Baum ruht.

    Ist die Beisetzung in einem FriedWald anonym?

    Beisetzungen im FriedWald sind nie anonym, da jeder Baum mit einer Baumnummer versehen und in ein Baumregister eingetragen ist.

    In den meisten Fällen macht eine Namenstafel am Baum auf die Grabstätte aufmerksam. Auf dieses Namensschild kann aber auch verzichtet werden, was aber nicht bedeutet, dass es sich dann um eine anonyme Beisetzung handelt. Denn das Baumgrab ist über den Eintrag im Baumregister für die Angehörigen jederzeit auffindbar.

    Der FriedWald ist ein Ort, an dem Angehörige und Freunde trauern können.

    Ist FriedWald naturreligiös?

    Nein, das Unternehmen FriedWald ist weltanschaulich neutral.

    Gibt es „Öffnungszeiten“ im FriedWald?

    Die Öffnungszeiten im FriedWald sind in der jeweils an dem Standort gültigen Satzung beschrieben, die über FriedWald oder die jeweilige Trägerkommune zur Verfügung gestellt werden kann. In vielen Fällen ist das Betreten der Flächen jederzeit auf eigene Gefahr gestattet, in anderen Fällen nur bei ausreichendem Tageslicht. Bei Sturm, Gewitter oder starkem Schneefall ist jeder FriedWald aus Sicherheitsgründen geschlossen.

    Für den FriedWald auf dem Kirchhof St. Bartholomäus in Berlin-Pankow gelten folgende Öffnungszeiten:
    November bis Februar: 08:00 – 16:00 Uhr
    März + Oktober: 08:00 – 18:00 Uhr
    Mai bis August: 08:00 – 20:00 Uhr
    April + September: 08:00 – 19:00 Uhr

    Ist ein FriedWald-Besuch mit Hund möglich?

    Das Mitführen von Hunden im FriedWald ist erlaubt. Aus Rücksicht auf andere Besucher bitten wir Hundebesitzer, ihre Vierbeiner im FriedWald an der Leine zu führen.

    Beisetzungen von Hunden oder anderen Tieren im FriedWald sind aus bestattungsrechtlichen Gründen leider nicht gestattet.

  • Vorsorge

    Ich habe mich für FriedWald entschieden. Was muss ich tun?

    FriedWald ist auch ein Vorsorgekonzept. Ein Großteil der Interessenten sucht sich bereits zu Lebzeiten den geeigneten Baum aus und schließt einen Vertrag mit FriedWald ab. Wenn Sie die Regelung Ihrer Beisetzung hingegen Ihren Angehörigen überlassen wollen, formulieren Sie eine Willenserklärung mit dem Beisetzungswunsch und hinterlegen Sie diese handschriftlich.

    Ich weiß schon jetzt, dass ich in den FriedWald will, möchte mich aber nicht auf einen bestimmten Wald festlegen. Was kann ich tun?

    Wenn Sie sich für eine Beisetzung in einem FriedWald entschieden haben, aber zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht den FriedWald-Standort oder den konkreten Bestattungsbaum festlegen möchten, wählen Sie das sogenannte „Baum-Anrecht“.

    Mit diesem erwerben Sie einen Vertrag, in dem Sie lediglich die Preiskategorie Ihres Beisetzungsplatzes festlegen. Der konkrete FriedWald-Standort sowie der konkrete Baum können von Ihnen zu einem späteren Zeitpunkt festgelegt oder Ihren Angehörigen überlassen werden.

    Wichtig: Das Baum-Anrecht gilt nicht für den FriedWald auf dem Kirchhof St. Bartholomäus in Berlin-Pankow.

    Kann ich meinen gewählten Baum im FriedWald tauschen?

    Sofern noch keine Beisetzung erfolgt ist, ist ein Baumtausch sowohl innerhalb eines FriedWald-Standortes, aber auch zwischen verschiedenen FriedWald-Standorten in Deutschland gegen eine Gebühr jederzeit möglich.

    Wichtig: Der Baumtausch gilt nicht für den FriedWald auf dem Kirchhof St. Bartholomäus in Berlin-Pankow.

  • Kosten

    Wie setzen sich die Kosten einer FriedWald-Beisetzung zusammen?

    Die Kosten setzen sich aus zwei Kostenarten zusammen:

    • den Kosten für eine Einzelruhestätte bzw. einen Familien-, Freundschafts- oder Partnerbaum; diese Kosten entstehen bei Abschluss des Vertrags über ein FriedWald-Naturgrab
    • den Beisetzungskosten, die erst im Trauerfall zu entrichten sind. Diese belaufen sich derzeit auf einheitlich 275 Euro je Beisetzung.

    Weitere Kosten im Zusammenhang mit der Beisetzung entstehen in der Regel durch die von Ihnen in Anspruch genommenen Leistungen eines Bestatters (Behördengänge, Kremation etc.). Wir empfehlen Ihnen, hierzu einen detaillierten Kostenvoranschlag von dem Bestatter Ihrer Wahl einzuholen.

    Wichtig: Für den FriedWald auf dem Kirchhof St. Bartholomäus in Berlin-Pankow gelten abweichende Kosten.

    Wie kann ich meinen Baum bezahlen?

    Sie können bequem in einzelnen Monatsbeiträgen über unsere Partnerbank oder in einem einmaligen Betrag direkt an die FriedWald GmbH zahlen. Eine Finanzierung ist mit einer Laufzeit von 12, 24, 36 oder sogar 48 Monaten möglich.

    Signalisieren Sie uns einfach, welche Zahlungsweise Sie bevorzugen, wenn Sie sich für ein Baumgrab im FriedWald entschieden haben. Unser Kundenservice berät Sie gerne.

    Wichtig: Die Finanzierung gilt nicht für den Erwerb von Baumgrabstätten im FriedWald auf dem Kirchhof St. Bartholomäus in Berlin-Pankow sowie über den FriedWald-Onlineshop.

  • Beisetzung

    Welche Grabarten gibt es?

    Im FriedWald gibt es die Möglichkeit, das Nutzungsrecht für einen Baum mit mehreren Plätzen oder für einzelne Plätze zu erwerben.

    Einen Baum mit mehreren Plätzen gibt es in Form des Einzel- oder Partnerbaumes oder des Familien- oder Freundschaftsbaumes. Beide Baumgrabarten stehen bis zu zehn Personen als letzte Ruhestätte zur Verfügung.

    Einzelne Plätze können mit dem Basisplatz oder dem Gemeinschaftsbaumplatz erworben werden.

    Der Sternschnuppenbaum ist eine kostenlose Ruhestätte, an der Kinder bis zum dritten Lebensjahr beigesetzt werden können.

    Für den FriedWald auf dem Kirchhof St. Bartholomäus in Berlin-Pankow gelten abweichende Grabarten.

    Wie sieht ein FriedWald-Baumgrab genau aus?

    Die Baumgräber im FriedWald sind schlicht und einfach. Lediglich ein Namensschild macht auf die Grabstätte aufmerksam. Die Grabpflege übernimmt die Natur. Grabschmuck ist nicht erlaubt.

    Wie werden die Trauerfeiern und Beisetzungen abgehalten?

    Die Beisetzung im FriedWald kann ganz individuell gestaltet werden. So, wie es sich der Verstorbene gewünscht hätte, oder wie es sich die Angehörigen vorstellen.

    Im FriedWald haben Sie Raum und Zeit für Ihre eigenen Ideen, aber auch traditionelle Rituale sind möglich.
    In vielen Fällen wird die Beisetzung im FriedWald kirchlich begleitet. Sowohl die evangelische als auch die katholische Kirche nimmt Beisetzungen im FriedWald vor.

    Welche Rolle spielt der FriedWald-Förster bei Beisetzungen?

    Der FriedWald-Förster empfängt die Trauergesellschaft und begleitet sie zum Baumgrab. Dort senkt er die Urne in die Graböffnung ab. Je nach Wunsch verweilt der FriedWald-Förster mit am Grab oder zieht sich zurück.
     

    Welche Rolle spielt der Bestatter bei Beisetzungen?

    Wenn der Verstorbene bereits zu Lebzeiten eine Ruhestätte im FriedWald erworben hat, müssen die Angehörigen den Bestatter hierüber informieren.

    Hierbei ist es wichtig, dem Bestatter mitzuteilen, dass schon ein Vertrag über eine Grabstätte im FriedWald vorliegt.

    Selbstverständlich kann auch im Trauerfall eine Baumauswahl erfolgen. Im Sterbefall ist eine Vertragsschließung zur Beisetzung im FriedWald notwendig. Diesen Vertrag („FriedWald-Bestattungsvertrag“) füllen die Angehörigen gemeinsam mit dem Bestatter aus. Der Bestatter ist zudem für die Überführung des Verstorbenen zuständig.

    Ist die Beisetzung im FriedWald wohnortgebunden?

    Nein, Sie können sich unabhängig von Ihrem Wohnort für jeden FriedWald-Standort in ganz Deutschland entscheiden.

    Gibt es auch Erdbestattungen im FriedWald?

    Voraussetzung für eine Beisetzung in einem FriedWald ist die Einäscherung. Eine Erdbestattung im FriedWald ist aus bestattungsrechtlichen Gründen nicht möglich.

    Können im FriedWald auch Tiere beigesetzt werden?

    Nein, im FriedWald ist es nicht möglich, Tiere beizusetzen.

    Kann auch im Falle einer Körperspende eine Beisetzung im FriedWald erfolgen?

    Ja, das ist möglich. Auch Menschen, die ihren Körper nach dem Tod der Forschung zur Verfügung stellen, können in einem FriedWald beigesetzt werden.

    Wichtig jedoch ist, diesen Wunsch ausdrücklich in der schriftlichen Vereinbarung zur Körperspende zu vermerken und mit den Ansprechpartnern bei den Anatomie-Instituten zu besprechen, damit der Wunsch nach einer FriedWald-Beisetzung entsprechend berücksichtigt werden kann. 

  • FriedWald-Kundenservice

    Welche Rolle spielt der FriedWald-Kundenservice für mich?

    Der FriedWald-Kundenservice steht Ihnen für alle Fragen rund um FriedWald zur Verfügung.

    Egal ob Sie erste Informationen anfordern, sich für eine Waldführung anmelden, einen Baumauswahltermin vereinbaren möchten oder Fragen im Trauerfall haben: Der FriedWald-Kundenservice ist montags bis freitags von 8 bis 18 Uhr und samstags von 9 bis 16 Uhr unter 06155 848-100 für Sie erreichbar.

    Alle FriedWald-Standorte werden von unserem Kundenservice betreut. Ausgenommen ist der FriedWald auf dem Kirchhof St. Bartholomäus in Berlin-Pankow, der von der Friedhofsverwaltung des evangelischen Kirchhofs St. Bartholomäus betreut wird.
    Ihr Ansprechpartner ist Friedhofsverwalter Jürgen Kiesow (Telefon: 030 9263438 | Fax: 030 9268217 | E-Mail: friedhof@bartholomaeus.in-berlin.de).

  • Sicherheit

    In wessen Verantwortung liegt die Betreuung eines FriedWald-Standortes?

    Üblicherweise sorgen an einem Standort drei beteiligte Partner in enger Zusammenarbeit für die Entstehung und den Betrieb eines FriedWald-Bestattungswaldes: die Kommune, die oft auch Waldbesitzer ist, das zuständige Forstamt und das Unternehmen FriedWald.

    Die örtliche Gemeinde ist der öffentliche Träger und führt die Aufsicht über den ordnungsgemäßen Betrieb des Bestattungswaldes.

    Die FriedWald-Förster sind Betreuer vor Ort, zeigen und erklären das Konzept, den Wald und die Region.

    Die Verwaltung und terminliche Organisation für jeden FriedWald übernimmt die FriedWald GmbH in Griesheim.

    Wie wird gewährleistet, dass der Baum bis zu 99 Jahre gesichert ist? Und was passiert, wenn FriedWald pleitegeht?

    Der FriedWald erfährt eine Widmung wie ein Friedhof, das heißt, der Wald muss ausdrücklich als Friedhofsgelände ausgewiesen werden. Er steht in öffentlich-rechtlicher Trägerschaft durch die örtliche Gemeinde oder die Kirche (im Evangelisch-Lutherischen FriedWald am Schwanberg, im Evangelisch-Lutherischen FriedWald Altmühltal in Pappenheim und im FriedWald auf dem Kirchhof St. Bartholomäus in Berlin-Pankow) oder in privater Trägerschäft durch einen Waldbesitzer.

    Darüber hinaus ist die Fläche durch eine eingetragene Grunddienstbarkeit gesichert. Damit ist und bleibt der FriedWald Bestattungsort gemäß den entsprechenden gesetzlichen Regelungen – und das ganz unabhängig vom Unternehmen FriedWald. So wird gewährleistet, dass der Wald als Bestattungsort langfristig geschützt ist. Zudem erhalten Sie von uns eine Verleihungsurkunde über das Nutzungsrecht Ihres Baumes.

    Was geschieht, wenn der Baum vom Blitz getroffen oder anderweitig geschädigt wird?

    Eine Entscheidung für FriedWald ist auch immer eine Entscheidung für die Natur. Daher sind Schäden durch Blitz, Unwetter oder Baumkrankheiten nicht auszuschließen. Damit der Ort des Gedenkens erhalten werden kann, haben wir mit einem Schadensfonds vorgesorgt. Ist am Baum Ihrer Wahl noch niemand beigesetzt, können Sie sich im Schadensfall kostenfrei einen anderen Baum aussuchen. Ist schon jemand bestattet, nehmen wir eine Ersatzpflanzung vor.

    Graben Wildschweine und andere wilde Tiere die Urnen nicht etwa aus?

    Urnen sind für Wildschweine absolut uninteressant, denn sie riechen nach nichts Essbarem. Der Grund: Die Urnen bestehen aus einem biologisch abbaubaren Materialmix aus Holzpartikeln und einem Naturleim. Dieses sogenannte Biopolymer sorgt dafür, dass die Urne im Boden nach einigen Jahren zersetzt wird. Gleichzeitig enthält es keinen Geruchsstoff, der für Wildsauen in irgendeiner Form attraktiv wäre; das Gleiche gilt auch für die Totenasche.

    Wenn ein Wildschwein doch einmal in der Nähe einer beigesetzten Urne neugierig im Boden herumstochert, dann liegt das am reichhaltigen Nahrungsangebot, das der Waldboden von Natur aus bietet. Und dies gehört zur naturnahen Bestattung im FriedWald nun einmal dazu. Damit dabei nicht zufällig doch einmal eine Urne freigelegt wird, erfolgen die Beisetzungen in einer ausreichenden Tiefe von 80 Zentimetern.

    Welche Rolle spielen forstliche Arbeiten/Baumpflegearbeiten im FriedWald?

    Um eine Ruhezeit von bis zu 99 Jahren gewährleisten zu können, sind Pflegemaßnahmen im FriedWald unerlässlich. Die Arbeiten dienen der Sicherung des Baumbestandes sowie der Sicherheit der Besucher im Wald. Daher kann es an den FriedWald-Standorten immer wieder zu Forstarbeiten kommen.

    Wie stellt FriedWald sicher, dass das Ökosystem durch die Bestattung nicht angegriffen wird?

    Bei Beisetzungen an FriedWald-Standorten werden ausschließlich biologisch abbaubare Urnen eingesetzt, deren Unbedenklichkeit von unabhängigen Gutachtern bestätigt wurde. Zudem verfolgen wir aufmerksam den Stand der Forschung. Beispielsweise die Studie der Universität Freiburg aus dem Jahr 2015.

    Enthält die Asche von Toten giftige Substanzen?

    Jeder tote Körper enthält Gifte. Durch die hohen Temperaturen beim Verbrennungsvorgang werden sie jedoch anders als bei der Erdbestattung weitgehend vernichtet. Wie sich die verbliebene Asche im Waldboden verhält, belegt eine Studie der Universität Freiburg aus dem Jahr 2015.

    Geht von Kremationsasche eine Gefahr für Wald und Boden aus?

    Nein. Selbst die regelmäßige Beprobung des Grundwassers durch unabhängige Gutachter ergab bisher keinerlei Hinweise auf eine Gefährdung. Auch eine Studie der Universität Freiburg belegt die Ungefährlichkeit von Urnenasche für den Waldboden.

  • Forstliche Pflege im FriedWald

    Was unterscheidet aus forstwirtschaftlicher Sicht einen FriedWald von einem normalen Wald?

    In einem „normalen“ Wirtschaftswald werden die Bäume genutzt, sobald sie einen vorab definierten Durchmesser erreicht haben, sie werden gezielt für die Holzernte gepflegt. Im FriedWald geht es um den Erhalt der ausgewählten Bestattungsbäume. Darüber hinaus gibt es im FriedWald eine erhöhte Aufmerksamkeit für die Beschaffenheit der Wege und die Zugänglichkeit der FriedWald-Bäume. Grundsätzlich bleibt der Wegezustand zwar waldtypisch, dennoch müssen gelegentlich Wege gepflegt und freigeschnitten werden, um einen für den Besucher akzeptablen Zustand zu schaffen oder zu erhalten.

    Was genau geschieht bei einer Durchforstung vor Eröffnung eines neuen FriedWald-Standortes?

    Im FriedWald bleiben viele alte Bäume erhalten. Bei einer vorbereitenden Durchforstung entnehmen wir frühzeitig die Bäume, die den künftigen FriedWald-Bäumen zu viel Licht nehmen. Wir nennen diese Bäume Bedränger. Der Aufbau und die Pflege eines stabilen Baum-Bestandes erfordert sehr viel Fachkenntnis. Es dürfen auch nicht zu viele Bäume entnommen werden.

    Warum werden nach einer Eröffnung im FriedWald-Bäume gefällt?

    Aus Verantwortung für die FriedWald-Bäume entnehmen wir hin und wieder zu engstehende Bäume. Wir nennen das Bestandspflege. Ein anderer Grund für Fällungen ist die Sicherheit. Es kann immer wieder vorkommen, dass Bäume ihre Vitalität verlieren. In diesen Fällen entnehmen wir sie, damit von ihnen keine Gefahr für Besucher ausgeht.

    Werden auch verkaufte Bäume gefällt?

    Eine Entscheidung für FriedWald ist auch immer eine Entscheidung für die Natur. Daher sind Schäden durch Blitz, Unwetter oder Baumkrankheiten nicht auszuschließen. Verkaufte Bäume entnehmen wir nur in solchen äußersten Notsituationen. Diente ein solcher Baum bereits als Bestattungsort, kann der Kunde einen neuen Baum in unmittelbarer Nachbarschaft auswählen. Ist dies nicht der Fall, pflanzen wir einen neuen Baum.

    Werden im FriedWald Bäume beklettert?

    In einem FriedWald werden die Bäume beklettert, wenn dort gefährliche Äste entfernt werden müssen. Diese Maßnahmen reichen im Normalfall auch aus.

    Wann kann es zu Fällungen in einem FriedWald kommen?

    Wenn Fällungen notwendig sind, werden sie in der Regel in der vegetationslosen Zeit von November bis Ende März vorgenommen.

    Werden auch im Urwald Saarbrücken Bäume gefällt?

    Zu FriedWald gehört eine große Bandbreite unterschiedlicher Wälder, so auch der FriedWald im Urwald in Saarbrücken. Bäume werden dort ausschließlich zur Einhaltung der Verkehrssicherungspflicht entnommen.

    Werden auch Bäume mit Spechthöhlen gefällt? Fledermäuse und seltene Käfer könnten diese bewohnen, Vögel in ihnen nisten.

    Bäume, die von Tieren als Wohn- oder Nistplatz genutzt werden, fällen wir nur dann, wenn von ihnen eine Gefahr für unsere Besucher ausgeht.

    Stellt FriedWald Verkehrssicherheit vor Artenschutz?

    Artenschutz und Sicherheit der Besucher sind für uns kein Gegensatz. Gleichwohl ist uns die Sicherheit der Besucher ein besonders hohes Gut. Selbstverständlich achten wir auch den Artenschutz.

    Können Kunden sicher sein, dass der FriedWald so bleibt, wie sie ihn kennengelernt haben?

    Ein Wald entwickelt sich auf natürliche Weise immer weiter. Er ist kein starres Gebilde. Er wächst, er wird älter und er verjüngt sich wieder. Den FriedWald erhalten und pflegen wir im Sinne unserer Kunden. Um eine Ruhezeit von bis zu 99 Jahren gewährleisten zu können, sind jedoch Pflegemaßnahmen im FriedWald unerlässlich. Dazu gehört auch, dass wir manche Bäume entnehmen, weil sie andere Bäume bedrängen. Das ist wichtig für das gesunde Fortbestehen unserer FriedWald-Bäume. Manche Bäume müssen gefällt werden, weil sie ein Sicherheitsrisiko für unsere Besucher darstellen. Solche Forstmaßnahmen führen wir jedoch mit Maß und Ziel durch. Natürlich kann sich dadurch auch das Waldbild verändern.

    Tragen Kunden mit ihrem Geld zum Erhalt des Waldes bei?

    Die Natur- und Umweltverträglichkeit ist uns bei der angebotenen Bestattungsform besonders wichtig. Mit den Einnahmen aus dem FriedWald, können wir alte Baumbestände pflegen und für die Nachwelt erhalten. Manche unserer Eichen und Buchen sind mehrere hundert Jahre alt. Die wirtschaftliche Nutzung von Holz spielt für uns eine nachgeordnete Rolle.

    Wer führt die Baumkontrollen im FriedWald durch?

    Ausgebildete Förster oder Baumkontolleure übernehmen die Kontrollen. Bei ihren Begängen legen sie die notwendigen Maßnahmen fest. Die Umsetzung liegt beim Waldbesitzer.

  • Shop

    Was kann ich im FriedWald-Onlineshop kaufen?

    Im FriedWald-Onlineshop können Sie das Nutzungsrecht für einen Baum oder Platz im FriedWald erwerben.

    Beim Kauf eines Baums oder Platzes können Sie einen der 33 Online-Standorte aufrufen und Ihren Baum oder Platz gleich am Bildschirm aussuchen.
    Optional können Sie ein Baum-Anrecht erwerben. Dabei liegen Sie lediglich die Baumgrabart und die Preiskategorie fest. Den FriedWald-Standort und den konkreten Baum suchen Sie dann zu einem späteren Zeitpunkt aus.

    In den 33 FriedWald-Standorten können Sie online einen Vertrag für einen Gemeinschaftsbaumplatz, einen Partnerbaum oder einen Familien- oder Freundschaftsbaum abschließen. Bitte beachten Sie, dass die vorausgesuchten Plätze und Bäume im Onlineshop ausschließlich über das Internet zum Kauf angeboten werden. Eine Reservierung dieser Plätze oder Bäume im Rahmen einer Baumauswahl mit dem Förster vor Ort ist nicht möglich.

    Welche Zahlungsweisen sind im FriedWald-Onlineshop möglich?

    Alle Angebote in unserem Onlineshop können auf Wunsch mit Kreditkarte (MasterCard und Visa), per giropay (Sofortüberweisung) oder auf Rechnung erworben werden.

    Bitte beachten Sie bei der Zahlung per Kreditkarte, dass viele Kreditinstitute ein Kreditkartenlimit vorgeben. Das Limit kann beispielsweise bei 3.000 Euro oder 5.000 Euro liegen. Ist Ihre Kreditkarte mit einem Kreditkartenlimit versehen und entscheiden Sie sich für einen Baum, der preislich über diesem Kreditkartenlimit liegt, so ist die Zahlung mit Kreditkarte leider ausgeschlossen. Innerhalb des Kaufvorgangs wird Ihnen automatisch die Zahlung auf Rechnung angeboten.

    Wenn Sie in solch einem Fall eine Kreditkartenzahlung wünschen, wenden Sie sich bitte an Ihr Kreditinstitut. Die Zahlungsart giropay ist eine Sofortüberweisung, die Sie direkt zu Ihrer Hausbank weiterleitet. Die Zahlung wird dann durch Ihr gewohntes Onlinebanking abgewickelt. Bitte beachten Sie, dass die Zahlung per giropay nur Kunden von Sparkasse, Volksbank und Postbank möglich ist. Sollten Sie die Zahlungsart giropay gewählt haben und bei einer anderen Bank Kunde sein, wird Ihnen automatisch die Zahlung auf Rechnung angeboten.

    Die Übertragung Ihrer Daten zur Zahlung per Kreditkarte und giropay erfolgt mit zertifizierter SSL-Verschlüsselung, wodurch Ihre Daten vor Missbrauch geschützt sind. Sicherheit garantieren wir durch die Zusammenarbeit mit der Sparkassen-Internetkasse.

    Wie sicher ist der FriedWald-Onlineshop?

    Der FriedWald-Onlineshop bietet Ihnen die Möglichkeit, direkt über das Internet einen Platz oder Baum im FriedWald zu erwerben. Während des Kaufprozesses, der zu einem FriedWald-Grabvertrag oder einem FriedWald-Baum-Anrechtsvertrag führt, werden Sie zur Eingabe der dazu benötigten Daten aufgefordert. Diese Angaben werden von uns ausschließlich dazu genutzt, Ihren Auftrag auszuführen.

    Ausgewählte Informationen werden nur so weit an Dritte (Behörden, Forstämter, Bestatter, Kreditinstitute) übermittelt, als dies zur Vertragsdurchführung, zu Abrechnungszwecken oder aufgrund rechtlicher Bestimmungen erforderlich ist.

    Wenn Sie innerhalb des Kaufprozesses im Onlineshop die Zahlungsweise Kreditkarte oder giropay wählen, werden Sie zur Sparkassen-Internetkasse weitergeleitet, die Ihnen eine zuverlässige und sichere Zahlungsabwicklung mit hohen Sicherheitsstandards ermöglicht. Die dort eingegebenen Daten werden von uns nicht erfasst.  

    Wie kann ich mir meinen Baum oder Platz vor dem Kauf anschauen?

    Bäume oder Plätze, die Sie in den 33 FriedWald-Standorten online erwerben können, sind in Form von 360-Grad-Panoramen dargestellt. In diesen Panoramen finden Sie zu jedem Baum nützliche Informationen, wie die Baumart, die Begehbarkeit der Baumgrabstätte, den Preis oder die Entfernung zum Parkplatz oder Andachtsplatz.

    Auch die FriedWald-Standorte lassen sich in Form eines virtuellen Panoramas erkunden, die den Eindruck vermitteln, Sie befänden sich direkt vor Ort im Wald. So bekommen Sie Einblicke zu den Parkmöglichkeiten, dem Andachtsplatz im FriedWald und der Umgebung, in die der FriedWald eingebettet ist.

    Warum gibt es nicht alle FriedWald-Standorte im Onlineshop?

    Mit der Möglichkeit des Erwerbs von Baumgrabstätten über das Internet betreten wir Neuland. Menschen, die sich für eine letzte Ruhestätte im FriedWald entscheiden, können sich diese nicht mehr nur ausschließlich vor Ort im Wald, sondern auch bequem über das Internet aussuchen. Virtuelle 360-Grad-Panoramatouren vermitteln ihnen dabei den Eindruck, sie befänden sich direkt vor Ort im FriedWald.


    Diese neue Möglichkeit bieten wir derzeit für 33 FriedWald-Standorte an. Das Onlineangebot wird sukzessiv erweitert.

    Was ist ein Gemeinschaftsbaumplatz?

    Gemeinschaftsbäume dienen bis zu zehn Menschen als Begräbnisstätte. An diesem Baum können Sie einen oder mehrere Einzelplätze, sogenannte Gemeinschaftsbaumplätze, erwerben, unabhängig von familiären oder freundschaftlichen Beziehungen.

    Die Ruhezeit am Gemeinschaftsbaum beträgt bis zu 99 Jahre (ab Eröffnung eines Waldes). Die Preise pro Gemeinschaftsbaumplatz sind abhängig von Stärke, Art und Lage des jeweiligen Baumes. Dadurch ergeben sich drei verschiedene Preiskategorien: Gemeinschaftsbaumplätze für 770 Euro, 990 Euro und 1.200 Euro.

    Den jeweiligen Preis für einen Gemeinschaftsbaumplatz, den Sie online erwerben können, entnehmen Sie bitte der entsprechenden Baumbeschreibung im Shop.

    Was ist ein Partnerbaum?

    Partnerbäume sind ein Angebot für zwei Menschen, die sich nahestehen, für Ehepartner, Lebenspartner, Geschwister oder Freunde. Der Preis für einen Partnerbaum beginnt bei 2.700 Euro. Darin inbegriffen sind zwei Plätze. Bis zu acht weitere Plätze können sofort oder im Nachhinein für derzeit 500 Euro pro Platz erworben werden.

    Mit dem Kauf eines Partnerbaumes erwerben Sie eine Ruhestätte für die Dauer von bis zu 99 Jahren (ab Eröffnung eines Waldes).

    Den Preis für einen Partnerbaum, den Sie online erwerben können, entnehmen Sie bitte der entsprechenden Baumbeschreibung im Shop.

    Was ist ein Familien- oder Freundschaftsbaum?

    Der Familien- oder Freundschaftsbaum kann einer Familie oder einem Freundeskreis mit bis zu zehn Personen als Ruhestätte dienen. Mit dem Kauf eines Familien- oder Freundschaftsbaumes erwerben Sie eine Ruhestätte mit insgesamt zehn Plätzen für die Dauer von bis zu 99 Jahren (ab Eröffnung eines Waldes). Es müssen nicht alle zehn Plätze belegt werden.

    Die Preise pro Familien- oder Freundschaftsbaum sind abhängig von Stärke, Art und Lage des Baumes. Dadurch ergeben sich verschiedene Preiskategorien.

    Den Preis für einen Familien- und Freundschaftsbaum, den Sie online erwerben können, entnehmen Sie bitte der entsprechenden Baumbeschreibung im Shop.

    Was ist ein Basisplatz?

    Mit dem Basisplatz erwerben Sie eine von zehn Einzelruhestätten an einem Gemeinschaftsbaum mit einer verkürzten Ruhezeit von 15 bis zu 30 Jahren – je nach kommunaler Friedhofssatzung.
    Im Gegensatz zu einem Gemeinschaftsbaumplatz, den Sie selbst auswählen können, wird der Basisplatz im Trauerfall vom Förster zugewiesen.

    Der Preis pro Basisplatz beträgt 490 Euro.

    Was versteht man unter einem Baum-Anrecht?

    Mit dem Baum-Anrecht können Sie sich in unserem Onlineshop für einen Basisplatz, einen Platz an einem Gemeinschaftsbaum, einen Partnerbaum oder einen Familien- oder Freundschaftsbaum entscheiden, ohne sich bereits auf einen FriedWald und eine bestimmte Baumart festlegen zu müssen.

    Das Baum-Anrecht bietet den Vorteil, seine Bestattungswünsche selbst bestimmen zu können und dennoch flexibel zu sein. So können Sie den FriedWald-Standort sowie die Auswahl eines konkreten Baumes in Ihrer gewählten Preiskategorie zu einem späteren Zeitpunkt festlegen oder diese Entscheidung getrost Ihren Angehörigen überlassen.

  • Ersteinrichtung

    Wie stehen die Kirchen zum Thema FriedWald?

    FriedWald erfüllt alle Bedingungen der Kirchen beider Konfessionen, unter denen Geistliche eine Beisetzung in einem Bestattungswald begleiten können. Zwei FriedWald-Standorte befinden sich bereits in kirchlicher Trägerschaft.

    Darf in einem FriedWald gejagt werden?

    Grundsätzlich sind FriedWald-Standorte befriedete Bezirke, in denen die Jagd ruht. Dies wird an den meisten FriedWald-Standorten so auch praktiziert. Es gibt aber auch Beispiele für Ausnahmen von diesem Grundsatz. In diesen Wäldern ist die Regulierung von Schalenwildbeständen unter klar definierten Bedingungen möglich. Die Bejagung erfolgt hier selbstverständlich unter strenger Wahrung der Würde des Ortes und der Sicherheit der Besucher.

    Was passiert, wenn ein Baum naturbedingt ausfällt?

    Die Entscheidung für FriedWald ist auch eine Entscheidung für die Natur. Ein Schaden durch natürliche Ereignisse kann nie völlig ausgeschlossen werden.

    In diesem Fall übernimmt FriedWald typischerweise die Kommunikation mit Angehörigen oder Kunden. Ist am Baum noch niemand beigesetzt, kann kostenfrei ein anderer Baum ausgewählt werden. Ist schon jemand bestattet, haben die Angehörigen Anspruch auf einen Ersatzbaum – das kann ein älterer Nachbarbaum oder ein neu gepflanzter Baum sein.

    Wie viele Menschen kommen in einen FriedWald?

    Die Widmung eines FriedWald-Standortes erhöht den Besucherverkehr nur unwesentlich. Bei Standorten mit wenigen Baumverkäufen im Jahr (circa 50) beträgt die Besucherfrequenz drei Personen pro Tag. Bei mittleren Baumverkäufen (circa 100) sind es vier bis fünf Personen pro Tag, und selbst bei Standorten mit einer hohen Zahl an Baumverkäufen (circa 150) ist mit nicht mehr als sieben bis acht Personen pro Tag zu rechnen.

    Wie ist ein FriedWald ausgestattet?

    Ein FriedWald ist Teil eines naturnahen Waldgebietes. Außer einem Wanderparkplatz am Eingang (15 bis 20 Stellplätze) und dem meist schon vorhandenen Netz aus Wegen und Rückegassen werden keine weiteren baulichen Einrichtungen benötigt. Insofern muss auch kein Bebauungsplan aufgestellt werden (Ausnahme: Hessen). Auf einer Waldlichtung wird ein Andachtsplatz eingerichtet, auf dem auch ein Holzkreuz stehen kann.

    Muss ein FriedWald eingefriedet sein?

    In Baden-Württemberg, Bayern und Hessen ist eine Einfriedung gesetzlich vorgeschrieben. Diese sollte naturnah gestaltet sein (etwa durch Hecken, Sträucher oder natürliche Verjüngung). Fehlt der Randbewuchs, kann die Einfriedung in Abstimmung mit der Genehmigungsbehörde aus Stammabschnitten oder einem Holzgeländer errichtet werden. In den übrigen Bundesländern genügt eine Beschilderung der FriedWald-Grenzen.

    Wie wird der Bestattungsort bis zu 99 Jahre rechtlich gesichert?

    Der FriedWald erfährt eine Widmung wie ein Friedhof und steht in öffentlich-rechtlicher Trägerschaft durch die örtliche Gemeinde oder die Kirche (im Evangelisch-Lutherischen FriedWald am Schwanberg, im Evangelisch-Lutherischen FriedWald Altmühltal in Pappenheim und im FriedWald auf dem Kirchhof St. Bartholomäus in Berlin-Pankow) oder in privater Trägerschäft durch einen Waldbesitzer.

    Ergänzend ist die Fläche zugunsten der Trägerkommune durch eine in das Grundbuch eingetragene beschränkt persönliche Dienstbarkeit gesichert. Damit ist und bleibt der FriedWald Bestattungsort – gemäß den gesetzlichen Regelungen und unabhängig vom Unternehmen FriedWald.

    Muss eine Waldumwandlung genehmigt werden?

    Da die forstliche Bewirtschaftung inklusive Holznutzung zumindest in eingeschränkter Form weiterhin betrieben wird und Erholungs- und Schutzfunktionen nicht eingeschränkt werden, handelt es sich bei einer Widmung zum FriedWald nicht um einen genehmigungspflichtigen Umwandlungstatbestand (Ausnahme Bayern).

    Ist das Betreten eines FriedWald-Standortes zur Erholung möglich?

    Als Teil eines größeren Waldgebietes bleibt ein FriedWald auch nach seiner Widmung für alle Erholungsuchenden zugänglich. Das allgemeine Betretungsrecht des Waldes wird also in keiner Weise eingeschränkt, lediglich das Verhalten der Menschen sollte der Würde des Ortes angemessen sein.

    Wer betreut die FriedWald-Fläche?

    Für sämtliche mit der FriedWald-Fläche in Zusammenhang stehenden Arbeiten ist der FriedWald-Förster zuständig. Er ist dazu in der Regel von Donnerstag bis Samstag auf der Fläche anzutreffen. Dabei fungiert er auch als Ansprechpartner für FriedWald-Besucher.

    Wird die FriedWald-Fläche sofort in ihrer Gesamtheit in Anspruch genommen?

    Die FriedWald-Fläche wird nur schrittweise mit Grabfeldern von zwei bis drei Hektar erschlossen. Ein neues Grabfeld wird erst freigegeben, wenn ein anderes weitestgehend belegt ist. Unbelegte und nicht mehr benötigte Waldteile können mit Zustimmung der Vertragsparteien auch wieder entwidmet werden.

    Wer übernimmt die Investitionskosten im FriedWald?

    Investitionskosten werden vom Waldbesitzer und der FriedWald GmbH übernommen.

    Sind FriedWald-Bestattungen anonym?

    Im FriedWald sind Beisetzungen nie anonym, da der Beisetzungsort den Angehörigen immer bekannt ist. Über 90 Prozent der Angehörigen entscheiden sich zudem für eine namentliche Nennung am Baum. Auf fast allen klassischen Friedhöfen ist der Anteil namenloser Urnenbestattungen deutlich höher.

    Welche Schritte sind zur Einrichtung eines FriedWald-Standortes in meiner Kommune sinnvoll?

    • Information von Verwaltungsspitze und kommunalen Gremien
    • Gegebenenfalls Ortsbesichtigung eines FriedWald-Standortes in der Nähe
    • Beratung im zuständigen Ausschuss
    • Grundsatzbeschluss des Rates
    • Vertragsverhandlung
    • Antrag auf Genehmigung eines FriedWald-Standortes in kommunaler Trägerschaft
    • Genehmigungsbescheid
    • Erlass der FriedWald-Satzung
    • Eintragung der beschränkt persönlichen Dienstbarkeit

    Wer übernimmt die Verkehrssicherungspflicht?

    Die Gemeinde als Friedhofsträger ist von der Durchführung der Verkehrssicherungspflicht freigestellt. Diese übernimmt der Waldeigentümer.

    Wie wird ein FriedWald-Grab geschmückt?

    Grabschmuck im herkömmlichen Sinne, wie Blumen, Kränze oder Grabsteine, gibt es in einem FriedWald nicht, damit dessen natürliche Schönheit erhalten bleibt. Lediglich bei der Beisetzung schmückt der FriedWald-Förster die Graböffnung mit natürlichen Materialien, die ihm der Wald – je nach Jahreszeit – zur Verfügung stellt.

    Graben Wildschweine Urnen aus?

    Es ist seit der Eröffnung des ersten FriedWald-Standortes im Jahr 2001 noch nie vorgekommen, dass eine Urne freigelegt oder ausgegraben wurde. Weder der Inhalt noch das Material, aus dem die Urnen hergestellt sind, enthalten Stoffe, die für Wildschweine interessant sind.

  • Kundenbeirat

    Was sind die Aufgaben eines Kundenbeiratsmitglieds?

    Die Mitglieder des Kundenbeirats haben die Interessen der FriedWald-Kunden und der Angehörigen von Verstorbenen, die in einem FriedWald beigesetzt wurden, im Blick.

    In erster Linie übt ein Mitglied des Kundenbeirats seine Tätigkeit durch die Teilnahme an den offiziellen Sitzungen aus, zu denen FriedWald einlädt. Durch den dort entstehenden Dialog und die Beteiligung an den Abstimmungen erhalten die Mitglieder die Möglichkeit, kundenrelevante Abläufe und Leistungen der FriedWald GmbH beratend mitzugestalten.

    Darüber hinaus hat jedes Mitglied des Kundenbeirats die Möglichkeit, auch außerhalb dieser Sitzungen Anregungen, Wünsche und Kritik in das Unternehmen zu tragen und es über Image und Qualität der Serviceleistungen zu informieren.

    Wie wird man Mitglied im Kundenbeirat?

    Bei einer Neuwahl informieren wir unsere Kunden und teilen die Bewerbungsmodalitäten mit. Es können sich ausschließlich Vertragspartner bewerben.

    Die Auswahl der Mitglieder des Kundenbeirats erfolgt durch die FriedWald GmbH im Hinblick auf einen möglichst breiten Querschnitt der Kunden und auf die Motivation zur Mitgliedschaft im Kundenbeirat. 

    Die von uns ausgewählten Bewerber werden anschließend zu ihrer ersten offiziellen Kundenbeiratssitzung eingeladen und sind ab dieser Sitzung Mitglieder des Kundenbeirats.   

    Wo, wann und wie oft trifft sich der Kundenbeirat?

    Die Mitglieder des Kundenbeirats treffen sich ein- bis zweimal im Jahr zu einer offiziellen Sitzung des Kundenbeirats. Auch Vertreter von FriedWald sind bei diesen Sitzungen anwesend, ein Moderator leitet die Sitzung. 

    Den Termin und den Ort der Sitzungen teilen wir den Mitgliedern des Kundenbeirats spätestens vier Wochen vor der Veranstaltung mit.   

    Was passiert bei den Kundenbeiratssitzungen?

    In den Sitzungen werden mit den Mitgliedern des Kundenbeirats wesentliche und aktuelle kundenrelevante Maßnahmen besprochen, zum Beispiel neue Angebote, Dienstleistungen und Ideen der FriedWald GmbH.

    Die Themen der Tagesordnung werden von FriedWald festgelegt. Zusätzlich können die Mitglieder des Kundenbeirats weitere Themen für die Tagesordnung vorschlagen. Zu den jeweiligen Themen kann der Kundenbeirat Beschlüsse fassen, die für die FriedWald GmbH empfehlenden Charakter haben.

    Wie oft soll man an den Sitzungen teilnehmen?

    Während der Sitzungen des Kundenbeirats werden wichtige Diskussionen geführt und Beschlüsse gefasst. Sie sind das zentrale Element der Arbeit des Kundenbeirats.

    Wir wünschen uns daher, dass die Mitglieder des Kundenbeirats möglichst an allen Sitzungen teilnehmen. Falls ein Mitglied jedoch verhindert sein sollte, bitten wir darum, dem Projektbüro rechtzeitig abzusagen.

    Was macht FriedWald mit den Ergebnissen der Kundenbeiratssitzungen und den Anregungen des Kundenbeirats?

    Beschlüsse und Vorschläge des Kundenbeirats werden an die entsprechenden Fachabteilungen weitergeleitet, dort bewertet und gegebenenfalls umgesetzt.

    Der Kundenbeirat erhält in jedem Fall eine Information über das Ergebnis der Bewertung – entweder bei der nächsten Kundenbeiratssitzung oder schriftlich per Briefpost, E-Mail oder im geschützten Mitgliederbereich auf der Webseite. 

    Wie groß ist der Kundenbeirat?

    Der Kundenbeirat besteht derzeit aus 25 Mitgliedern. Die Anzahl der Mitglieder des Kundenbeirats legen wir bei jeder Neuwahl fest. 

    Wie lange dauert die Mitgliedschaft im Kundenbeirat an?

    Die Amtszeit des Kundenbeirats beträgt drei Jahre. Eine Wiederberufung der Mitglieder des Kundenbeirats ist möglich. 

    Bekommt ein Mitglied des Kundenbeirats Geld für seine Tätigkeit?

    Mitglieder des Kundenbeirats sind unabhängige, ehrenamtliche Mitglieder und erhalten kein Honorar für ihre Tätigkeit. FriedWald erstattet ihnen jedoch gerne die Fahrtkosten zu den Kundenbeiratssitzungen.

    Wie viel Zeit muss ein Mitglied des Kundenbeirats investieren?

    Pro Kalenderjahr sind ein bis zwei Sitzungen des Kundenbeirats geplant. Diese können in ganz Deutschland stattfinden, wir werden uns aber bemühen, Orte zu finden, die möglichst gut für alle Mitglieder zu erreichen sind. Dies kann beispielsweise auch der Firmensitz in Griesheim sein.

    Die Sitzungen selbst dauern in der Regel etwa sechs Stunden zuzüglich der An- und Abreisezeit. Die Sitzungen können auch werktags stattfinden. Damit sie ausreichend Zeit für die Organisation ihrer Reise haben, werden wir die Mitglieder des Kundenbeirats stets spätestens vier Wochen vor dem Sitzungstermin einladen. 

    Zusätzlich zu den offiziellen Sitzungen können Mitglieder des Kundenbeirats auch zu Veranstaltungen im Wald eingeladen oder außerhalb des Sitzungsrhythmus schriftlich oder per Telefon zu bestimmten Themen befragt werden. Die Beteiligung hieran ist absolut freiwillig und abhängig vom individuellen Terminplan des jeweiligen Mitglieds.  

    Kann man seine Mitgliedschaft im Kundenbeirat auch vorzeitig beenden?

    Jedes Mitglied des Kundenbeirats kann von seiner Mitgliedschaft jederzeit zurücktreten. Der Rücktritt soll schriftlich an das Projektbüro gerichtet erfolgen.

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