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FriedWald GmbH
Im Leuschnerpark 3
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Referenzen von Waldbesitzern und Kommunalvertretern


Selbst von sich zu behaupten, kompetent zu sein, ist leicht. Daher haben wir unsere Kooperationspartner befragt. Wie erleben sie das alternative Bestattungskonzept? Hat der FriedWald ihre Stadt oder Gemeinde verändert? Und wie hat der neue Bestattungsort ihre Einstellung zum Wald oder zum Tod beeinflusst?  

Frank Amann, Bürgermeister von Heiligenberg:

„Die gesellschaftlichen und kulturellen Veränderungen in Mitteleuropa haben auch die Bestattungskultur verändert. Die Zahl der FriedWald-Standorte in Deutschland macht deutlich, dass Menschen ihre Trauerkultur weiterentwickelt haben und sie mit Umweltbewusstsein und Natursehnsucht in Einklang bringen wollen. Der FriedWald Heiligenberg ist schon jetzt – aufgrund der starken touristischen Ausprägung unserer Region – ein wichtiges und wertvolles Element im Landschaftspark Bodensee-Linzgau. Der bisherige Waldcharakter hier im Gewann Amalienhain bleibt unverändert, die bestehenden Wanderwege und Pfade mit ihren atemberaubenden Ausblicken bleiben für uns alle weiterhin zugänglich und offen. FriedWald, so meine ganz persönliche Überzeugung, ist keine Modeerscheinung – diese Idee wird sich auf Dauer durchsetzen.“

Rainer Köpsell, Niedersächsische Landesforsten, Forstamt Sellhorn:

„Mir gefällt das FriedWald-Konzept so gut, weil es den Menschen und den Wald auf einer sehr emotionalen Ebene zusammenbringt und dem Naturverständnis unserer Gesellschaft sehr guttut. Wir brauchen hier im Naturschutzgebiet Lüneburger Heide bei wunderschönen alten Laubbäumen überhaupt keinen Gedanken mehr an Holzeinschlag zu verschwenden, weil wir über das langfristige Erhalten dieser Bäume durch FriedWald ebenfalls einen wirtschaftlichen Nutzen erzielen.“

Reinhold Ruhr, ehemaliger Bürgermeister von Michelstadt:

„Die Stadt Michelstadt hat sich im Jahr 2002 für FriedWald entschieden. Wir haben in FriedWald ein sehr adäquates Konzept gesehen, um heutigen Erfordernissen nach einer individuelleren Bestattungskultur Rechnung zu tragen. Heute können wir sagen, dass wir uns damals richtig entschieden haben. Die Bürgerinnen und Bürger der Stadt Michelstadt haben in ihrer Gemeinde eine neue Möglichkeit der Bestattung dazugewonnen. Aber auch Menschen aus dem Rhein-Main-Gebiet, dem Rhein-Neckar-Raum und dem übrigen Deutschland entscheiden sich für den FriedWald in Michelstadt. Hier wollen sie ihre letzte Ruhe finden – hier ist der Ort, an dem sie nach ihrem irdischen Leben bleiben wollen.“

Alexander Büttner, ehemaliger Bürgermeister von Bad Münstereifel:

„Bad Münstereifel ist staatlich anerkanntes Kneipp-Heilbad und Eingangstor zur Eifel. Die Stadt ist geprägt durch ihre denkmalgeschützte Altstadt, viele reizvolle Dörfer und eine einmalig schöne Landschaft. In diese Landschaft eingebettet ist der FriedWald. Seit 2006 ist er das Ziel vieler Besucher aus nah und fern. Dies ist das Ergebnis der vertrauensvollen Zusammenarbeit der Stadt mit dem professionellen und leistungsstarken Partner FriedWald GmbH. Gemeinsam gewinnen wir Menschen für Bad Münstereifel und die Region. Ob Freude, Besinnung oder Trauer – die Besucher erleben den FriedWald als einen Ort, an dem Mensch und Natur miteinander im Einklang sind.“

Henning Graf von Kanitz, Center-Forst GmbH:

„Das FriedWald-Konzept übt auf jeden forstwirtschaftlich Interessierten eine große Faszination aus. Wer sich von der Einseitigkeit klassischer forstlicher Produktion befreien möchte, kann mit einem FriedWald auf völlig neuartige Weise einen Mehrwert schaffen, ohne Bäume zu ernten. Die Langfristigkeit des FriedWald-Konzepts passt gut zur Denkweise von Waldbesitzern und Förstern. Die Waldgesellschaft Riedesel in Lauterbach und die Rentkammer Wittgenstein in Bad Laasphe sind froh, sich für den Weg FriedWald entschieden zu haben. Dieser Weg lässt nicht nur dem Wald, sondern auch den darin Wirkenden eine neue Wertschätzung zuteil werden. Gerade bei den Mitarbeitern schafft und sichert FriedWald Arbeitsplätze und schafft eine neue Stufe beruflicher Zufriedenheit.“

Karl Eugen Graf von Neipperg, Waldbesitzer und Winzer:

„FriedWald war für uns alle etwas völlig Neues. Als konservativ denkender Mensch war ich der FriedWald-Idee gegenüber zunächst kritisch eingestellt. Gleichzeitig war ich neugierig. Als nach langen Geburtswehen im Juli 2005 der FriedWald im Hagenbuch gemeinsam mit der Stadt Schwaigern eröffnet werden konnte, gesellte sich zu dieser Neugier eine Erwartungshaltung. Inzwischen ist der FriedWald Schwaigern fester Bestandteil der Region. Ich verstehe die FriedWald-Idee als eine sinnvolle und würdige Ergänzung zu unseren bereits bestehenden Bestattungsformen. Die Bestattung in der freien Natur, inmitten des Waldes, einem besonders schönen Teil unserer Schöpfung, ist vielen Menschen eine Herzensangelegenheit. Hier finden sie Trost und schöpfen Kraft und Hoffnung. Für den Wald stellt die Nutzung als FriedWald eine interessante Alternative dar. Unbeeindruckt vom forstlichen Nutzen können hier Bäume für einen besonders langen Zeitraum wachsen und sich entwickeln. Ich bin froh, dass ich mich für die Gründung eines FriedWald in Schwaigern entschieden habe.“

Fragen und Antworten zur Ersteinrichtung

  • Wie stehen die Kirchen zum Thema FriedWald?

    FriedWald erfüllt alle Bedingungen der Kirchen beider Konfessionen, unter denen Geistliche eine Beisetzung in einem Bestattungswald begleiten können. Zwei FriedWald-Standorte befinden sich bereits in kirchlicher Trägerschaft.

    Darf in einem FriedWald gejagt werden?

    Grundsätzlich sind FriedWald-Standorte befriedete Bezirke, in denen die Jagd ruht. Dies wird an den meisten FriedWald-Standorten so auch praktiziert. Es gibt aber auch Beispiele für Ausnahmen von diesem Grundsatz. In diesen Wäldern ist die Regulierung von Schalenwildbeständen unter klar definierten Bedingungen möglich. Die Bejagung erfolgt hier selbstverständlich unter strenger Wahrung der Würde des Ortes und der Sicherheit der Besucher.

    Was passiert, wenn ein Baum naturbedingt ausfällt?

    Die Entscheidung für FriedWald ist auch eine Entscheidung für die Natur. Ein Schaden durch natürliche Ereignisse kann nie völlig ausgeschlossen werden.

    In diesem Fall übernimmt FriedWald typischerweise die Kommunikation mit Angehörigen oder Kunden. Ist am Baum noch niemand beigesetzt, kann kostenfrei ein anderer Baum ausgewählt werden. Ist schon jemand bestattet, haben die Angehörigen Anspruch auf einen Ersatzbaum – das kann ein älterer Nachbarbaum oder ein neu gepflanzter Baum sein.

    Wie viele Menschen kommen in einen FriedWald?

    Die Widmung eines FriedWald-Standortes erhöht den Besucherverkehr nur unwesentlich. Bei Standorten mit wenigen Baumverkäufen im Jahr (circa 50) beträgt die Besucherfrequenz drei Personen pro Tag. Bei mittleren Baumverkäufen (circa 100) sind es vier bis fünf Personen pro Tag, und selbst bei Standorten mit einer hohen Zahl an Baumverkäufen (circa 150) ist mit nicht mehr als sieben bis acht Personen pro Tag zu rechnen.

    Wie ist ein FriedWald ausgestattet?

    Ein FriedWald ist Teil eines naturnahen Waldgebietes. Außer einem Wanderparkplatz am Eingang (15 bis 20 Stellplätze) und dem meist schon vorhandenen Netz aus Wegen und Rückegassen werden keine weiteren baulichen Einrichtungen benötigt. Insofern muss auch kein Bebauungsplan aufgestellt werden (Ausnahme: Hessen). Auf einer Waldlichtung wird ein Andachtsplatz eingerichtet, auf dem auch ein Holzkreuz stehen kann.

    Muss ein FriedWald eingefriedet sein?

    In Baden-Württemberg, Bayern und Hessen ist eine Einfriedung gesetzlich vorgeschrieben. Diese sollte naturnah gestaltet sein (etwa durch Hecken, Sträucher oder natürliche Verjüngung). Fehlt der Randbewuchs, kann die Einfriedung in Abstimmung mit der Genehmigungsbehörde aus Stammabschnitten oder einem Holzgeländer errichtet werden. In den übrigen Bundesländern genügt eine Beschilderung der FriedWald-Grenzen.

    Wie wird der Bestattungsort bis zu 99 Jahre rechtlich gesichert?

    Der FriedWald erfährt eine Widmung wie ein Friedhof und steht in öffentlich-rechtlicher Trägerschaft durch die örtliche Gemeinde oder die Kirche (im Evangelisch-Lutherischen FriedWald am Schwanberg, im Evangelisch-Lutherischen FriedWald Altmühltal in Pappenheim und im FriedWald auf dem Kirchhof St. Bartholomäus in Berlin-Pankow) oder in privater Trägerschäft durch einen Waldbesitzer.

    Ergänzend ist die Fläche zugunsten der Trägerkommune durch eine in das Grundbuch eingetragene beschränkt persönliche Dienstbarkeit gesichert. Damit ist und bleibt der FriedWald Bestattungsort – gemäß den gesetzlichen Regelungen und unabhängig vom Unternehmen FriedWald.

    Muss eine Waldumwandlung genehmigt werden?

    Da die forstliche Bewirtschaftung inklusive Holznutzung zumindest in eingeschränkter Form weiterhin betrieben wird und Erholungs- und Schutzfunktionen nicht eingeschränkt werden, handelt es sich bei einer Widmung zum FriedWald nicht um einen genehmigungspflichtigen Umwandlungstatbestand (Ausnahme Bayern).

    Ist das Betreten eines FriedWald-Standortes zur Erholung möglich?

    Als Teil eines größeren Waldgebietes bleibt ein FriedWald auch nach seiner Widmung für alle Erholungsuchenden zugänglich. Das allgemeine Betretungsrecht des Waldes wird also in keiner Weise eingeschränkt, lediglich das Verhalten der Menschen sollte der Würde des Ortes angemessen sein.

    Wer betreut die FriedWald-Fläche?

    Für sämtliche mit der FriedWald-Fläche in Zusammenhang stehenden Arbeiten ist der FriedWald-Förster zuständig. Er ist dazu in der Regel von Donnerstag bis Samstag auf der Fläche anzutreffen. Dabei fungiert er auch als Ansprechpartner für FriedWald-Besucher.

    Wird die FriedWald-Fläche sofort in ihrer Gesamtheit in Anspruch genommen?

    Die FriedWald-Fläche wird nur schrittweise mit Grabfeldern von zwei bis drei Hektar erschlossen. Ein neues Grabfeld wird erst freigegeben, wenn ein anderes weitestgehend belegt ist. Unbelegte und nicht mehr benötigte Waldteile können mit Zustimmung der Vertragsparteien auch wieder entwidmet werden.

    Wer übernimmt die Investitionskosten im FriedWald?

    Investitionskosten werden vom Waldbesitzer und der FriedWald GmbH übernommen.

    Sind FriedWald-Bestattungen anonym?

    Im FriedWald sind Beisetzungen nie anonym, da der Beisetzungsort den Angehörigen immer bekannt ist. Über 90 Prozent der Angehörigen entscheiden sich zudem für eine namentliche Nennung am Baum. Auf fast allen klassischen Friedhöfen ist der Anteil namenloser Urnenbestattungen deutlich höher.

    Welche Schritte sind zur Einrichtung eines FriedWald-Standortes in meiner Kommune sinnvoll?

    • Information von Verwaltungsspitze und kommunalen Gremien
    • Gegebenenfalls Ortsbesichtigung eines FriedWald-Standortes in der Nähe
    • Beratung im zuständigen Ausschuss
    • Grundsatzbeschluss des Rates
    • Vertragsverhandlung
    • Antrag auf Genehmigung eines FriedWald-Standortes in kommunaler Trägerschaft
    • Genehmigungsbescheid
    • Erlass der FriedWald-Satzung
    • Eintragung der beschränkt persönlichen Dienstbarkeit

    Wer übernimmt die Verkehrssicherungspflicht?

    Die Gemeinde als Friedhofsträger ist von der Durchführung der Verkehrssicherungspflicht freigestellt. Diese übernimmt der Waldeigentümer.

    Wie wird ein FriedWald-Grab geschmückt?

    Grabschmuck im herkömmlichen Sinne, wie Blumen, Kränze oder Grabsteine, gibt es in einem FriedWald nicht, damit dessen natürliche Schönheit erhalten bleibt. Lediglich bei der Beisetzung schmückt der FriedWald-Förster die Graböffnung mit natürlichen Materialien, die ihm der Wald – je nach Jahreszeit – zur Verfügung stellt.

    Graben Wildschweine Urnen aus?

    Es ist seit der Eröffnung des ersten FriedWald-Standortes im Jahr 2001 noch nie vorgekommen, dass eine Urne freigelegt oder ausgegraben wurde. Weder der Inhalt noch das Material, aus dem die Urnen hergestellt sind, enthalten Stoffe, die für Wildschweine interessant sind.

Ihre Ansprechpartner für die Ersteinrichtung

Dr. Hans-Adam von SchultzendorffDr. Hans-Adam von Schultzendorff

Dr. Hans-Adam von Schultzendorff

für Baden-Württemberg, Bayern, Niedersachsen, Bremen, Hamburg und Schleswig-Holstein

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Stephan MartiniStephan Martini

Stephan Martini

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Dr. Renate Knauf

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für Thüringen, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Berlin, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern

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