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FriedWald Hohenlohe eröffnet


Naturnahe Bestattungen unter Bäumen – jetzt auch im Dreieck der Landkreise Schwäbisch Hall, Hohenlohe und Main-Tauber.

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Carola Wacker-Meister
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Griesheim, Schrozberg, Mai 2019 – Wer in einem Wald seine letzte Ruhe finden möchte, kann dies nun auch bei Schrozberg. Am 17. Mai wurde unweit der Stadt der FriedWald Hohenlohe eröffnet. Damit gibt es in Baden-Württemberg insgesamt 13 FriedWald-Standorte.

Schrozbergs Bürgermeisterin Jacqueline Förderer, Waldeigentümer Prinz Maximilian zu Hohenlohe-Bartenstein und Dr. Hans-Adam von Schultzendorff von der FriedWald GmbH freuen sich, dass der Bestattungswald jetzt in Betrieb genommen werden kann. „Mit der Widmung als Friedhof hat der Wald eine neue, tiefe Bedeutung erlangt“, sagt Prinz Maximilian zu Hohenlohe Bartenstein. „Mit einer Laufzeit, die auf 99 Jahre ausgelegt ist, wird der Wald bis ins Jahr 2118 als Ort der letzten Ruhe geschützt.“ Von dem Erfolg des Projekts überzeugt zeigt sich Förderer. „Schon im Vorfeld der Eröffnung sind immer wieder Bürger auf mich zugekommen, die sich einen solchen Bestattungswald gewünscht haben. Ich freue mich, jetzt in unserer Stadt dieses Angebot bieten zu können.“

Neben den drei Gastgebern sprach an der feierlichen Eröffnung auch Pfarrer Philipp Mayer von der Kirchengemeinde Ettenhausen/Riedbach und Pastoralreferent Felix Edelmann vom katholischen Pfarramt im Rahmen einer ökumenischen Andacht. Im Anschluss an die Redebeiträge wurde gemeinsam der Eröffnungsbaum – eine Linde – gepflanzt. Danach hatten die Gäste Gelegenheit, den FriedWald und das Konzept der Bestattung in der Natur im Rahmen einer Waldführung kennenzulernen.

Individuelle Naturbestattung im tröstlichen Wald

„Was mich an der Eröffnung eines neuen FriedWald-Standorts immer wieder berührt, ist es, Menschen einen naturnahen Ort des Trostes und des Gedenkens zu bieten“, beschreibt von Schultzendorff seine jahrelange Berufserfahrung bei FriedWald. „Jeder Mensch trauert anders, jeder lebt individuell. Wer sich der Natur besonders verbunden fühlt oder den Wald als tröstlich empfindet, soll hier die letzte Ruhe finden können.“

In dem schönen Laubwald stehen Hainbuche, Eiche und vereinzelt auch Ahorn, Buche und Linde als Bestattungsbaum zur Auswahl. Unter ihnen ruht die Asche Verstorbener in biologisch abbaubaren Urnen. Die Atmosphäre des 24 Hektar großen lichtdurchfluteten Waldes spendet Trost und bleibt – da allein die Natur die Grabpflege übernimmt – in ihrer Natürlichkeit erhalten.

FriedWald-Konzept bei einer Waldführung kennenlernen

Interessenten haben regelmäßig an zwei Samstagen im Monat die Möglichkeit, den FriedWald Hohenlohe bei kostenlosen Waldführungen kennenzulernen. Bei dem gemeinsamen Spaziergang zeigt die FriedWald-Försterin Julia Thoß die Schönheiten des Waldes, erklären das Konzept des Bestattungswaldes und beantworten alle Fragen von Vorsorge bis Beisetzung. Die nächsten Termine sind am 25. Mai und am 15. Juni jeweils um 14 Uhr. Nähere Informationen und Anmeldung unter Tel: 06155 848-200 oder www.friedwald.de/hohenlohe.