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Chance alternative Bestattungskultur


Setzen Sie Ihren Wald in Wert: Wenn Sie sich als Kommune oder Waldbesitzer für die Einrichtung eines FriedWald-Standortes entscheiden, integrieren Sie eine moderne Bestattungsform, die den Bedürfnissen der Menschen entspricht, in Ihre Gemeinde. Der Nutzen des Waldes wird erhöht, das Ökosystem Wald erfährt insgesamt eine Aufwertung – und Ihre Gemeinde rückt stärker in das öffentliche Interesse.

Die Bestattungskultur befindet sich im Wandel. Insbesondere die Baumbestattung gewinnt zunehmend an Zuspruch und liegt im Trend. Die Tendenz ist ebenso wie bei der Zahl der Einäscherungen steigend. Das stellt auch viele Kommunen vor neue Herausforderungen.

Einheitlichkeit ist im FriedWald nicht gefragt. Hier erfreuen sich auch außergewöhnlich gewachsene Bäume großer Beliebtheit.
Einheitlichkeit ist im FriedWald nicht gefragt. Hier erfreuen sich auch außergewöhnlich gewachsene Bäume großer Beliebtheit.

Neue Strategien für eine künftige Waldnutzung

Gleichzeitig stehen Wald- und Forstwirtschaft vor der Aufgabe, neue Strategien für eine künftige Waldnutzung zu entwickeln. Probleme wie den Klimawandel, die Globalisierung der Holzmärkte, die energetische Nutzung von Holz sowie den demografischen und gesellschaftlichen Wandel gilt es zu bewältigen.

Eine Chance für eine wirtschaftliche wie umweltfreundliche Waldnutzung ist der FriedWald. Ein FriedWald ist für Waldbesitzer, Städte und Gemeinden auf vielerlei Weise eine Bereicherung. Ein Bestattungswald sichert Arbeitsplätze, schützt den Wald vor Abholzung und bewahrt das landschaftliche Gepräge durch ein auf 99 Jahre angelegtes Konzept. Die FriedWald GmbH bringt als Wegbereiter der Naturbestattung in Deutschland neben langjähriger Erfahrung eine zentral organisierte Verwaltung mit ein, die alle Arbeitsabläufe rund um die FriedWald-Standorte koordiniert.

Die biologisch abbaubaren Urnen unterstützen die umweltbewusste Nutzung des Waldes.
Die biologisch abbaubaren Urnen unterstützen die umweltbewusste Nutzung des Waldes.

FriedWald übernimmt das gesamte Marketing, den Vertrieb und die Öffentlichkeitsarbeit für alle Bestattungswälder. Unser Kundenservice berät und informiert über das alternative Bestattungskonzept. Unser Kundenservice stimmt auch alle Termine von der Waldführung bis zur Beisetzung ab. Eine eigene Trauerfallabteilung mit extra geschulten Mitarbeiterinnen ist Bindeglied zwischen Bestattern, Angehörigen und Förstern.

Nehmen Sie Kontakt mit uns auf. Wir beraten und betreuen Sie gerne auf dem Weg zum FriedWald-Standort. Unsere Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen prüfen nach ersten Vorgesprächen in einer kostenlosen Standortanalyse, ob Ihr Wald geeignet ist und ob weitere Kriterien für eine erfolgreiche Umsetzung des FriedWald-Projekts erfüllt werden. Unser Team informiert Sie gegebenenfalls direkt vor Ort – in Ihrem Wald oder Ihrer Kommune – über alle weiteren Schritte.

Fragen und Antworten zur Standortentwicklung

  • Wie stehen die Kirchen zum Thema FriedWald?

    FriedWald erfüllt alle Bedingungen der Kirchen beider Konfessionen, unter denen Geistliche eine Beisetzung in einem Bestattungswald begleiten können. Zwei FriedWald-Standorte befinden sich bereits in kirchlicher Trägerschaft.

    Darf in einem FriedWald gejagt werden?

    Grundsätzlich sind FriedWald-Standorte befriedete Bezirke, in denen die Jagd ruht. Dies wird an den meisten FriedWald-Standorten so auch praktiziert. Es gibt aber auch Beispiele für Ausnahmen von diesem Grundsatz. In diesen Wäldern ist die Regulierung von Schalenwildbeständen unter klar definierten Bedingungen möglich. Die Bejagung erfolgt hier selbstverständlich unter strenger Wahrung der Würde des Ortes und der Sicherheit der Besucher.

    Was passiert, wenn ein Baum naturbedingt ausfällt?

    Die Entscheidung für FriedWald ist auch eine Entscheidung für die Natur. Ein Schaden durch natürliche Ereignisse kann nie völlig ausgeschlossen werden.

    In diesem Fall übernimmt FriedWald typischerweise die Kommunikation mit Angehörigen oder Kunden. Ist am Baum noch niemand beigesetzt, kann kostenfrei ein anderer Baum ausgewählt werden. Ist schon jemand bestattet, haben die Angehörigen Anspruch auf einen Ersatzbaum – das kann ein älterer Nachbarbaum oder ein neu gepflanzter Baum sein.

    Wie viele Menschen kommen in einen FriedWald?

    Die Widmung eines FriedWald-Standortes erhöht den Besucherverkehr nur unwesentlich. Bei Standorten mit wenigen Baumverkäufen im Jahr (circa 50) beträgt die Besucherfrequenz drei Personen pro Tag. Bei mittleren Baumverkäufen (circa 100) sind es vier bis fünf Personen pro Tag, und selbst bei Standorten mit einer hohen Zahl an Baumverkäufen (circa 150) ist mit nicht mehr als sieben bis acht Personen pro Tag zu rechnen.

    Wie ist ein FriedWald ausgestattet?

    Ein FriedWald ist Teil eines naturnahen Waldgebietes. Außer einem Wanderparkplatz am Eingang (15 bis 20 Stellplätze) und dem meist schon vorhandenen Netz aus Wegen und Rückegassen werden keine weiteren baulichen Einrichtungen benötigt. Insofern muss auch kein Bebauungsplan aufgestellt werden (Ausnahme: Hessen). Auf einer Waldlichtung wird ein Andachtsplatz eingerichtet, auf dem auch ein Holzkreuz stehen kann.

    Muss ein FriedWald eingefriedet sein?

    In Baden-Württemberg, Bayern und Hessen ist eine Einfriedung gesetzlich vorgeschrieben. Diese sollte naturnah gestaltet sein (etwa durch Hecken, Sträucher oder natürliche Verjüngung). Fehlt der Randbewuchs, kann die Einfriedung in Abstimmung mit der Genehmigungsbehörde aus Stammabschnitten oder einem Holzgeländer errichtet werden. In den übrigen Bundesländern genügt eine Beschilderung der FriedWald-Grenzen.

    Wie wird der Bestattungsort bis zu 99 Jahre rechtlich gesichert?

    Der FriedWald erfährt eine Widmung wie ein Friedhof und steht in öffentlich-rechtlicher Trägerschaft durch die örtliche Gemeinde oder die Kirche (im Evangelisch-Lutherischen FriedWald am Schwanberg, im Evangelisch-Lutherischen FriedWald Altmühltal in Pappenheim und im FriedWald auf dem Kirchhof St. Bartholomäus in Berlin-Pankow) oder in privater Trägerschaft durch einen Waldbesitzer.

    Ergänzend ist die Fläche zugunsten der Trägerkommune durch eine in das Grundbuch eingetragene beschränkt persönliche Dienstbarkeit gesichert. Damit ist und bleibt der FriedWald Bestattungsort – gemäß den gesetzlichen Regelungen und unabhängig vom Unternehmen FriedWald.

    Muss eine Waldumwandlung genehmigt werden?

    Da die forstliche Bewirtschaftung inklusive Holznutzung zumindest in eingeschränkter Form weiterhin betrieben wird und Erholungs- und Schutzfunktionen nicht eingeschränkt werden, handelt es sich bei einer Widmung zum FriedWald nicht um einen genehmigungspflichtigen Umwandlungstatbestand (Ausnahme Bayern).

    Ist das Betreten eines FriedWald-Standortes zur Erholung möglich?

    Als Teil eines größeren Waldgebietes bleibt ein FriedWald auch nach seiner Widmung für alle Erholungsuchenden zugänglich. Das allgemeine Betretungsrecht des Waldes wird also in keiner Weise eingeschränkt, lediglich das Verhalten der Menschen sollte der Würde des Ortes angemessen sein.

    Wer betreut die FriedWald-Fläche?

    Für sämtliche mit der FriedWald-Fläche in Zusammenhang stehenden Arbeiten ist der FriedWald-Förster zuständig. Er ist dazu in der Regel von Donnerstag bis Samstag auf der Fläche anzutreffen. Dabei fungiert er auch als Ansprechpartner für FriedWald-Besucher.

    Wird die FriedWald-Fläche sofort in ihrer Gesamtheit in Anspruch genommen?

    Die FriedWald-Fläche wird nur schrittweise mit Grabfeldern von zwei bis drei Hektar erschlossen. Ein neues Grabfeld wird erst freigegeben, wenn ein anderes weitestgehend belegt ist. Unbelegte und nicht mehr benötigte Waldteile können mit Zustimmung der Vertragsparteien auch wieder entwidmet werden.

    Wer übernimmt die Investitionskosten im FriedWald?

    Investitionskosten werden vom Waldbesitzer und der FriedWald GmbH übernommen.

    Sind FriedWald-Bestattungen anonym?

    Im FriedWald sind Beisetzungen nie anonym, da der Beisetzungsort den Angehörigen immer bekannt ist. Über 90 Prozent der Angehörigen entscheiden sich zudem für eine namentliche Nennung am Baum. Auf fast allen klassischen Friedhöfen ist der Anteil namenloser Urnenbestattungen deutlich höher.

    Welche Schritte sind zur Einrichtung eines FriedWald-Standortes in meiner Kommune sinnvoll?

    • Information von Verwaltungsspitze und kommunalen Gremien
    • Gegebenenfalls Ortsbesichtigung eines FriedWald-Standortes in der Nähe
    • Beratung im zuständigen Ausschuss
    • Grundsatzbeschluss des Rates
    • Vertragsverhandlung
    • Antrag auf Genehmigung eines FriedWald-Standortes in kommunaler Trägerschaft
    • Genehmigungsbescheid
    • Erlass der FriedWald-Satzung
    • Eintragung der beschränkt persönlichen Dienstbarkeit

    Wer übernimmt die Verkehrssicherungspflicht?

    Die Gemeinde als Friedhofsträger ist von der Durchführung der Verkehrssicherungspflicht freigestellt. Diese übernimmt der Waldeigentümer.

    Wie wird ein FriedWald-Grab geschmückt?

    Grabschmuck im herkömmlichen Sinne, wie Blumen, Kränze oder Grabsteine, gibt es in einem FriedWald nicht, damit dessen natürliche Schönheit erhalten bleibt. Lediglich bei der Beisetzung schmückt der FriedWald-Förster die Graböffnung mit natürlichen Materialien, die ihm der Wald – je nach Jahreszeit – zur Verfügung stellt.

    Graben Wildschweine Urnen aus?

    Es ist seit der Eröffnung des ersten FriedWald-Standortes im Jahr 2001 noch nie vorgekommen, dass eine Urne freigelegt oder ausgegraben wurde. Weder der Inhalt noch das Material, aus dem die Urnen hergestellt sind, enthalten Stoffe, die für Wildschweine interessant sind.

Ihre Ansprechpartner für die Standortentwicklung

Helge HedtkeHelge Hedtke

Helge Hedtke

für Thüringen, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Berlin, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern

06155 848-218

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Dr. Renate KnaufDr. Renate Knauf

Dr. Renate Knauf

für Nordrhein-Westfalen

06155 848-231

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Stephan MartiniStephan Martini

Stephan Martini

für Bayern, Rheinland-Pfalz, Hessen und das Saarland

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Dr. Hans-Adam von SchultzendorffDr. Hans-Adam von Schultzendorff

Dr. Hans-Adam von Schultzendorff

für Baden-Württemberg, Bayern, Niedersachsen, Bremen, Hamburg und Schleswig-Holstein

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