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Informationen zur Genehmigung von FriedWald-Standorten


Hier beantworten wir Ihnen die wichtigsten Fragen, die innerhalb des Genehmigungsprozesses eines FriedWald-Standortes grundsätzlich auftreten.

Ist das Betreten eines FriedWald-Standortes zur Erholung möglich?

Als Teil eines größeren Waldgebietes bleibt ein FriedWald auch nach seiner Widmung für alle Erholungsuchenden zugänglich. Das allgemeine Betretungsrecht des Waldes wird also in keiner Weise eingeschränkt, lediglich das Verhalten der Menschen sollte der Würde des Ortes angemessen sein.

Der FriedWald bleibt Erholungssuchenden offen.
Der FriedWald bleibt Erholungssuchenden offen.

Muss ein FriedWald eingefriedet sein?

In Baden-Württemberg, Bayern und Hessen ist eine Einfriedung gesetzlich vorgeschrieben. Diese sollte naturnah gestaltet sein (z. B. Hecke, Sträucher oder auch natürliche Verjüngung). Fehlt ein solcher Randbewuchs, kann die Einfriedung in Abstimmung mit der Genehmigungsbehörde aus Stammabschnitten oder einem Holzgeländer errichtet werden. In den übrigen Bundesländern genügt eine Beschilderung zur Kennzeichnung der FriedWald-Grenzen.

Muss eine Waldumwandlung genehmigt werden?

Da die forstliche Bewirtschaftung inklusive Holznutzung zumindest in eingeschränkter Form weiterhin betrieben wird und Erholungs- und Schutzfunktionen nicht eingeschränkt werden, handelt es sich bei einer Widmung zum FriedWald nicht um einen genehmigungspflichtigen Umwandlungstatbestand (Ausnahme Bayern).

Ist eine Änderung des Flächennutzungsplans (FNP) notwendig?

In einem FriedWald bleiben alle Waldfunktionen erhalten und es kommt zu keiner Nutzungsänderung der Fläche im Sinne des Waldgesetzes. Deshalb ist eine Änderung des Flächennutzungplans (FNP) in der Regel nicht nötig (bundeslandspezifische Regelungen teilen Ihnen die unten genannten Kontaktpersonen gerne mit). Oftmals wird lediglich in der Plandarstellung eine Zusatznutzung als Bestattungsplatz vermerkt.

Bunte Bänder markieren im fertigen FriedWald die erhältlichen Bestattungsbäume.
Bunte Bänder markieren im fertigen FriedWald die erhältlichen Bestattungsbäume.

FriedWald und Naturschutz – passt das zusammen?

Die in einem FriedWald ausgewählten Bestattungsbäume werden für 99 Jahre unter besonderen Schutz gestellt. Da diese in der Regel heimische Laubbäume sind, wird die natürliche Waldgesellschaft gefördert. Es entstehen Altholzinseln von hohem ökologischem Wert. Speziell in FFH-Gebieten wird somit der Schutzcharakter des Flora-Fauna-Habitats durch FriedWald günstig beeinflusst.

Kann ein FriedWald auch im Naturschutzgebiet liegen?

Grundsätzlich gibt es FriedWald-Standorte in Naturschutzgebieten, auch wenn diese ganz besonders strengen Anforderungen unterliegen. Voraussetzung dafür ist allerdings, dass es dort kein striktes Wegegebot gibt, da in einem FriedWald das persönliche Aufsuchen eines Baumes möglich sein muss.

Wie viele Menschen kommen in einen FriedWald?

Die Widmung eines FriedWald-Standortes erhöht den Besucherverkehr nur unwesentlich. Bei Standorten mit wenigen Baumkäufen im Jahr (circa 50) beträgt die Besucherfrequenz 2,8 Personen pro Tag. Bei mittleren Baumverkäufen (circa 75) sind es 3,6 Personen pro Tag, und selbst bei Standorten mit einer hohen Zahl an Baumverkäufen (circa 100) sind es nicht mehr als durchschnittlich 4,4 Personen pro Tag.

Alle zwei bis vier Wochen führt der Förster Interessierte durch den FriedWald.
Alle zwei bis vier Wochen führt der Förster Interessierte durch den FriedWald.

Darf in einem FriedWald gejagt werden?

Grundsätzlich sind FriedWald-Standorte befriedete Bezirke, in denen die Jagd ruht. Dies wird an den meisten FriedWald-Standorten so auch praktiziert. Es gibt aber auch Beispiele für Ausnahmen von diesem Grundsatz. In diesen Wäldern ist die Regulierung von Schalenwildbeständen unter klar definierten Bedingungen möglich. Die Bejagung erfolgt hier selbstverständlich unter strenger Wahrung der Würde des Ortes und der Sicherheit der Besucher.

Wie läuft das Genehmigungsverfahren ab?

Ein FriedWald ist ein naturnaher Bestattungsplatz, der in der Regel durch den Landkreis zu genehmigen ist. Die Ausweisung des FriedWald-Gebietes obliegt dabei der örtlichen Kommune. Die Genehmigung erfolgt nach dem Friedhofsrecht des jeweiligen Bundeslandes. Da in einem FriedWald keine Gebäude und Grabsteine errichtet und ausschließlich Urnenbeisetzungen durchgeführt werden, ist hier das Genehmigungsverfahren wesentlich unkomplizierter als bei einem traditionellen Friedhof.

Ihre Ansprechpartner für die Standortentwicklung

Dr. Hans-Adam von SchultzendorffDr. Hans-Adam von Schultzendorff

Dr. Hans-Adam von Schultzendorff

für Baden-Württemberg, Bayern, Niedersachsen, Bremen, Hamburg und Schleswig-Holstein

06155 848-205

E-Mail

Stephan MartiniStephan Martini

Stephan Martini

für Bayern, Rheinland-Pfalz, Hessen und das Saarland

06155 848-213

E-Mail

Dr. Renate KnaufDr. Renate Knauf

Dr. Renate Knauf

für Nordrhein-Westfalen

06155 848-231

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Helge HedtkeHelge Hedtke

Helge Hedtke

für Thüringen, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Berlin, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern

06155 848-218

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