Kontakt

Ihr FriedWald-Kundenservice

Kundenservice
Vorsorge
06155 848-100
Trauerfall
06155 848-400

Online-Formulare

Nachricht hinterlassen
Kontaktformular
Rückruf anfordern
Rückrufservice

Alle Ansprechpartner bei FriedWald

für Interessenten
info@friedwald.de 06155 848-100
für Waldführungen und Baumauswahlen
waldfuehrungen@friedwald.de 06155 848-200
für Vertragsfragen
vertragswesen@friedwald.de 06155 848-300
im Trauerfall
trauerfall@friedwald.de 06155 848-400
Fax
06155 848-111

Unsere Anschrift

FriedWald GmbH
Im Leuschnerpark 3
64347 Griesheim

Bürozeiten

Montag - Freitag
08:00 - 18:00 Uhr
Samstag
09:00 - 16:00 Uhr

Der FriedWald-Klassikvertrag


Das klassische FriedWald-Vertragsverhältnis ist ein Dreiecksvertrag zwischen dem Friedhofsträger, dem Waldeigentümer und der FriedWald GmbH.

Der Friedhofsträger

Nach den Bestattungsgesetzen der Bundesländer dürfen Friedhöfe in Deutschland nur in kommunaler oder kirchlicher Trägerschaft gewidmet und betrieben werden. Da ein FriedWald immer ein gewidmeter Friedhof ist, wird hierzu ein Friedhofsträger benötigt.
Aufgabe des Friedhofsträgers ist es, die Genehmigung für den Friedhof zu beantragen und eine Friedhofssatzung zu erlassen. Weiterhin überträgt der Friedhofsträger in einem verwaltungsrechtlichen Austauschvertrag den Betrieb des Friedhofs an den Verwaltungshelfer, die FriedWald GmbH.

Ausnahme Bayern

In Bayern ist eine Übertragung der Grabzuteilung und der Gebührenfestsetzung an einen Dritten nicht zulässig.

Wenn der Verwaltungshelfer bestellt, die Genehmigung erteilt und die Satzung erlassen ist, hat der Friedhofsträger keinerlei weitergehende personelle oder finanzielle Aufwendungen zu tragen. Lediglich die gesetzliche Aufsicht über den eingesetzten Verwaltungshelfer verbleibt bei ihm und ist mit ein bis zwei Kontrollbesuchen pro Jahr im FriedWald zu erledigen.

Der Waldeigentümer

In einem Nutzungsvertrag gestattet der Waldeigentümer dem Friedhofsträger die Einrichtung und den Betrieb eines öffentlichen Friedhofs in seinem Wald.
Im Rahmen der Waldbewirtschaftung obliegt es dem Waldeigentümer, die ausgewählten FriedWald-Bäume über 99 Jahre zu erhalten, für die Verkehrssicherung zu sorgen und zu gewährleisten, dass sowohl die Wege als auch die Bestände gut begehbar sind. An zusätzlicher Infrastruktur ist für einen FriedWald lediglich die Bereitstellung eines Wanderparkplatzes für circa 15 bis 20 Pkw und die Anbindung desselben an eine öffentliche Straße erforderlich.
Dem Personal kommt mit der Betreuung von trauernden Menschen im Wald eine grundlegend neue Aufgabe zu: Bei Waldführungen erklären die Förster das FriedWald-Konzept, bei der Baumauswahl geben sie Auskunft über die verschiedenen Baumgrabarten und bei der Beisetzung übernehmen sie die Vorbereitung der Grabstelle und die Begleitung der Trauergemeinde.
 

Die Rolle des FriedWald-Försters

Der FriedWald-Förster tritt als Repräsentant des FriedWald-Konzeptes auf. Er ist Ansprechpartner für die Menschen, die FriedWald kennen lernen möchten, für sich eine Alternative zu den herkömmlichen Beisetzungsformen oder eine Grabstätte für einen Angehörigen suchen.

Der Betreiber

Die FriedWald GmbH betreibt als Verwaltungshelfer des Friedhofsträgers den FriedWald. Hierzu hat sie einen Kundenservice aufgebaut, der die Anfragen der Kunden beantwortet, Informationsmaterial verschickt, die Terminverwaltung übernimmt und alle Formalitäten für eine Urnenbeisetzung im Sterbefall abwickelt. Auch für das Vertragswesen und die Rechnungsstellung ist der Kundenservice zuständig.
 

Des Weiteren sorgt die FriedWald GmbH durch den Einsatz von Marketing- und Vertriebsinstrumenten für einen ausreichend großen Kundenstamm, um die Profitabilität der FriedWald-Standorte zu gewährleisten.

Fragen und Antworten zur Ersteinrichtung

  • Wie stehen die Kirchen zum Thema FriedWald?

    FriedWald erfüllt alle Bedingungen der Kirchen beider Konfessionen, unter denen Geistliche eine Beisetzung in einem Bestattungswald begleiten können. Zwei FriedWald-Standorte befinden sich bereits in kirchlicher Trägerschaft.

    Darf in einem FriedWald gejagt werden?

    Grundsätzlich sind FriedWald-Standorte befriedete Bezirke, in denen die Jagd ruht. Dies wird an den meisten FriedWald-Standorten so auch praktiziert. Es gibt aber auch Beispiele für Ausnahmen von diesem Grundsatz. In diesen Wäldern ist die Regulierung von Schalenwildbeständen unter klar definierten Bedingungen möglich. Die Bejagung erfolgt hier selbstverständlich unter strenger Wahrung der Würde des Ortes und der Sicherheit der Besucher.

    Was passiert, wenn ein Baum naturbedingt ausfällt?

    Die Entscheidung für FriedWald ist auch eine Entscheidung für die Natur. Ein Schaden durch natürliche Ereignisse kann nie völlig ausgeschlossen werden.

    In diesem Fall übernimmt FriedWald typischerweise die Kommunikation mit Angehörigen oder Kunden. Ist am Baum noch niemand beigesetzt, kann kostenfrei ein anderer Baum ausgewählt werden. Ist schon jemand bestattet, haben die Angehörigen Anspruch auf einen Ersatzbaum – das kann ein älterer Nachbarbaum oder ein neu gepflanzter Baum sein.

    Wie viele Menschen kommen in einen FriedWald?

    Die Widmung eines FriedWald-Standortes erhöht den Besucherverkehr nur unwesentlich. Bei Standorten mit wenigen Baumverkäufen im Jahr (circa 50) beträgt die Besucherfrequenz drei Personen pro Tag. Bei mittleren Baumverkäufen (circa 100) sind es vier bis fünf Personen pro Tag, und selbst bei Standorten mit einer hohen Zahl an Baumverkäufen (circa 150) ist mit nicht mehr als sieben bis acht Personen pro Tag zu rechnen.

    Wie ist ein FriedWald ausgestattet?

    Ein FriedWald ist Teil eines naturnahen Waldgebietes. Außer einem Wanderparkplatz am Eingang (15 bis 20 Stellplätze) und dem meist schon vorhandenen Netz aus Wegen und Rückegassen werden keine weiteren baulichen Einrichtungen benötigt. Insofern muss auch kein Bebauungsplan aufgestellt werden (Ausnahme: Hessen). Auf einer Waldlichtung wird ein Andachtsplatz eingerichtet, auf dem auch ein Holzkreuz stehen kann.

    Muss ein FriedWald eingefriedet sein?

    In Baden-Württemberg, Bayern und Hessen ist eine Einfriedung gesetzlich vorgeschrieben. Diese sollte naturnah gestaltet sein (etwa durch Hecken, Sträucher oder natürliche Verjüngung). Fehlt der Randbewuchs, kann die Einfriedung in Abstimmung mit der Genehmigungsbehörde aus Stammabschnitten oder einem Holzgeländer errichtet werden. In den übrigen Bundesländern genügt eine Beschilderung der FriedWald-Grenzen.

    Wie wird der Bestattungsort bis zu 99 Jahre rechtlich gesichert?

    Der FriedWald erfährt eine Widmung wie ein Friedhof und steht in öffentlich-rechtlicher Trägerschaft durch die örtliche Gemeinde oder die Kirche (im Evangelisch-Lutherischen FriedWald am Schwanberg und im Evangelisch-Lutherischen FriedWald Altmühltal in Pappenheim) oder in privater Trägerschaft durch einen Waldbesitzer.

    Ergänzend ist die Fläche zugunsten der Trägerkommune durch eine in das Grundbuch eingetragene beschränkt persönliche Dienstbarkeit gesichert. Damit ist und bleibt der FriedWald Bestattungsort – gemäß den gesetzlichen Regelungen und unabhängig vom Unternehmen FriedWald.

    Muss eine Waldumwandlung genehmigt werden?

    Da die forstliche Bewirtschaftung inklusive Holznutzung zumindest in eingeschränkter Form weiterhin betrieben wird und Erholungs- und Schutzfunktionen nicht eingeschränkt werden, handelt es sich bei einer Widmung zum FriedWald nicht um einen genehmigungspflichtigen Umwandlungstatbestand (Ausnahme Bayern).

    Ist das Betreten eines FriedWald-Standortes zur Erholung möglich?

    Als Teil eines größeren Waldgebietes bleibt ein FriedWald auch nach seiner Widmung für alle Erholungsuchenden zugänglich. Das allgemeine Betretungsrecht des Waldes wird also in keiner Weise eingeschränkt, lediglich das Verhalten der Menschen sollte der Würde des Ortes angemessen sein.

    Wer betreut die FriedWald-Fläche?

    Für sämtliche mit der FriedWald-Fläche in Zusammenhang stehenden Arbeiten ist der FriedWald-Förster zuständig. Er ist dazu in der Regel von Donnerstag bis Samstag auf der Fläche anzutreffen. Dabei fungiert er auch als Ansprechpartner für FriedWald-Besucher.

    Wird die FriedWald-Fläche sofort in ihrer Gesamtheit in Anspruch genommen?

    Die FriedWald-Fläche wird nur schrittweise mit Grabfeldern von zwei bis drei Hektar erschlossen. Ein neues Grabfeld wird erst freigegeben, wenn ein anderes weitestgehend belegt ist. Unbelegte und nicht mehr benötigte Waldteile können mit Zustimmung der Vertragsparteien auch wieder entwidmet werden.

    Wer übernimmt die Investitionskosten im FriedWald?

    Investitionskosten werden vom Waldbesitzer und der FriedWald GmbH übernommen.

    Sind FriedWald-Bestattungen anonym?

    Im FriedWald sind Beisetzungen nie anonym, da der Beisetzungsort den Angehörigen immer bekannt ist. Über 90 Prozent der Angehörigen entscheiden sich zudem für eine namentliche Nennung am Baum. Auf fast allen klassischen Friedhöfen ist der Anteil namenloser Urnenbestattungen deutlich höher.

    Welche Schritte sind zur Einrichtung eines FriedWald-Standortes in meiner Kommune sinnvoll?

    • Information von Verwaltungsspitze und kommunalen Gremien
    • Gegebenenfalls Ortsbesichtigung eines FriedWald-Standortes in der Nähe
    • Beratung im zuständigen Ausschuss
    • Grundsatzbeschluss des Rates
    • Vertragsverhandlung
    • Antrag auf Genehmigung eines FriedWald-Standortes in kommunaler Trägerschaft
    • Genehmigungsbescheid
    • Erlass der FriedWald-Satzung
    • Eintragung der beschränkt persönlichen Dienstbarkeit

    Wer übernimmt die Verkehrssicherungspflicht?

    Die Gemeinde als Friedhofsträger ist von der Durchführung der Verkehrssicherungspflicht freigestellt. Diese übernimmt der Waldeigentümer.

    Wie wird ein FriedWald-Grab geschmückt?

    Grabschmuck im herkömmlichen Sinne, wie Blumen, Kränze oder Grabsteine, gibt es in einem FriedWald nicht, damit dessen natürliche Schönheit erhalten bleibt. Lediglich bei der Beisetzung schmückt der FriedWald-Förster die Graböffnung mit natürlichen Materialien, die ihm der Wald – je nach Jahreszeit – zur Verfügung stellt.

    Graben Wildschweine Urnen aus?

    Es ist seit der Eröffnung des ersten FriedWald-Standortes im Jahr 2001 noch nie vorgekommen, dass eine Urne freigelegt oder ausgegraben wurde. Weder der Inhalt noch das Material, aus dem die Urnen hergestellt sind, enthalten Stoffe, die für Wildschweine interessant sind.

Ihre Ansprechpartner für die Ersteinrichtung

Dr. Hans-Adam von SchultzendorffDr. Hans-Adam von Schultzendorff

Dr. Hans-Adam von Schultzendorff

für Baden-Württemberg, Bayern, Niedersachsen, Bremen, Hamburg und Schleswig-Holstein

06155 848-205

E-Mail

Stephan MartiniStephan Martini

Stephan Martini

für Bayern, Rheinland-Pfalz, Hessen und das Saarland

06155 848-213

E-Mail

Dr. Renate KnaufDr. Renate Knauf

Dr. Renate Knauf

für Nordrhein-Westfalen

06155 848-231

E-Mail

Helge HedtkeHelge Hedtke

Helge Hedtke

für Thüringen, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Berlin, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern

06155 848-218

E-Mail

Nächster Beitrag | Pachtvertrag