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Für die Bestattung im FriedWald ist die Einäscherung Voraussetzung


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In Deutschland gibt es heute etwa 160 Krematorien, die alle nach demselben Prinzip arbeiten: Die Einäscherung wird mitsamt dem Sarg vorgenommen. Dieser darf nicht geschraubt und nicht aus Materialien gefertigt sein, die negative Auswirkungen auf die Umwelt haben. Das gilt auch für die Sargausstattung und das Totenkleid, denn für Krematorien gelten die strengen Bestimmungen des Bundes-Emissionsschutzgesetzes und der VDI-Richtlinie 3891 zur Emissionsminderung von Einäscherungsanlagen.

Schamottestein ermöglicht eindeutige Zuordnung der Asche

Der Leichnam wird zusammen mit dem Sarg verbrannt. Ein mit einer Nummer versehener feuerfester Schamottestein, der auf den Sarg oder zum Verstorbenen gelegt wird, gewährleistet die eindeutige Zuordnung der Asche. Er wird nach der Verbrennung in die Urne gegeben, sodass die Asche des Verstorbenen auch noch Jahre später zu identifizieren ist.
 

Die Einäscherung ist die Voraussetzung für eine Beisetzung im FriedWald, da hier nur biologisch abbaubare Urnen beigesetzt werden können
Die Einäscherung ist die Voraussetzung für eine Beisetzung im FriedWald, da hier nur biologisch abbaubare Urnen beigesetzt werden können

Die Öfen in einem Krematorium sind nicht dafür ausgelegt, mehr als einen Sarg gleichzeitig aufzunehmen. Der Grund: Die gesetzlichen Rahmenbedingungen schreiben vor, dass die Asche in jedem Fall unvermischt bleibt. Temperaturen von rund 1.000 Grad stellen sicher, dass Krematorien keinen schädlichen Rauch ausstoßen. Doch trotz der hohen Temperaturen bleiben Rückstände. So werden etwa künstliche Hüftgelenke und Herzschrittmacher nach der Verbrennung entfernt. Magnete filtern Metallrückstände heraus, Beschläge vom Sarg etwa. Feste Bestandteile wie Knochen kommen in eine Mühle. Erst danach kann die Asche des Verstorbenen in die Aschekapsel gefüllt werden, die in einer Urne beigesetzt wird.

Die meisten Krematorien in Deutschland sind mit den biologisch abbaubaren FriedWald-Urnen (mit Ginkgomotiv) ausgestattet, sodass die Asche Verstorbener direkt dort eingefüllt werden kann. Wer möchte, hat zudem bei seinem Bestatter die Möglichkeit, eine von acht FriedWald-Schmuckurnen auszuwählen, die für die Bestattung im FriedWald zugelassen sind und allesamt aus abbaubaren natürlichen Rohstoffen bestehen.

Fragen und Antworten zum Thema Beisetzung

  • Welche Grabarten gibt es?

    Im FriedWald gibt es die Möglichkeit, das Nutzungsrecht für einen Baum mit mehreren Plätzen oder für einzelne Plätze zu erwerben.

    Einen Baum mit mehreren Plätzen gibt es in Form des Einzel- oder Partnerbaumes oder des Familien- oder Freundschaftsbaumes. Beide Baumgrabarten stehen bis zu zehn Personen als letzte Ruhestätte zur Verfügung.

    Einzelne Plätze können mit dem Basisplatz oder dem Gemeinschaftsbaumplatz erworben werden.

    Der Sternschnuppenbaum ist eine kostenlose Ruhestätte, an der Kinder bis zum dritten Lebensjahr beigesetzt werden können.

    Für den FriedWald auf dem Kirchhof St. Bartholomäus in Berlin-Pankow gelten abweichende Grabarten.

    Wie sieht ein FriedWald-Baumgrab genau aus?

    Die Baumgräber im FriedWald sind schlicht und einfach. Lediglich ein Namensschild macht auf die Grabstätte aufmerksam. Die Grabpflege übernimmt die Natur. Grabschmuck ist nicht erlaubt.

    Wie werden die Trauerfeiern und Beisetzungen abgehalten?

    Die Beisetzung im FriedWald kann ganz individuell gestaltet werden. So, wie es sich der Verstorbene gewünscht hätte, oder wie es sich die Angehörigen vorstellen.

    Im FriedWald haben Sie Raum und Zeit für Ihre eigenen Ideen, aber auch traditionelle Rituale sind möglich.
    In vielen Fällen wird die Beisetzung im FriedWald kirchlich begleitet. Sowohl die evangelische als auch die katholische Kirche nimmt Beisetzungen im FriedWald vor.

    Welche Rolle spielt der FriedWald-Förster bei Beisetzungen?

    Der FriedWald-Förster empfängt die Trauergesellschaft und begleitet sie zum Baumgrab. Dort senkt er die Urne in die Graböffnung ab. Je nach Wunsch verweilt der FriedWald-Förster mit am Grab oder zieht sich zurück.
     

    Welche Rolle spielt der Bestatter bei Beisetzungen?

    Wenn der Verstorbene bereits zu Lebzeiten eine Ruhestätte im FriedWald erworben hat, müssen die Angehörigen den Bestatter hierüber informieren.

    Hierbei ist es wichtig, dem Bestatter mitzuteilen, dass schon ein Vertrag über eine Grabstätte im FriedWald vorliegt.

    Selbstverständlich kann auch im Trauerfall eine Baumauswahl erfolgen. Im Sterbefall ist eine Vertragsschließung zur Beisetzung im FriedWald notwendig. Diesen Vertrag („FriedWald-Bestattungsvertrag“) füllen die Angehörigen gemeinsam mit dem Bestatter aus. Der Bestatter ist zudem für die Überführung des Verstorbenen zuständig.

    Ist die Beisetzung im FriedWald wohnortgebunden?

    Nein, Sie können sich unabhängig von Ihrem Wohnort für jeden FriedWald-Standort in ganz Deutschland entscheiden.

    Gibt es auch Erdbestattungen im FriedWald?

    Voraussetzung für eine Beisetzung in einem FriedWald ist die Einäscherung. Eine Erdbestattung im FriedWald ist aus bestattungsrechtlichen Gründen nicht möglich.

    Können im FriedWald auch Tiere beigesetzt werden?

    Nein, im FriedWald ist es nicht möglich, Tiere beizusetzen.

    Kann auch im Falle einer Körperspende eine Beisetzung im FriedWald erfolgen?

    Ja, das ist möglich. Auch Menschen, die ihren Körper nach dem Tod der Forschung zur Verfügung stellen, können in einem FriedWald beigesetzt werden.

    Wichtig jedoch ist, diesen Wunsch ausdrücklich in der schriftlichen Vereinbarung zur Körperspende zu vermerken und mit den Ansprechpartnern bei den Anatomie-Instituten zu besprechen, damit der Wunsch nach einer FriedWald-Beisetzung entsprechend berücksichtigt werden kann. 

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