Ein Jahr FriedWald Waldenburg

Der Andachtsplatz im FriedWald Waldenburg

Griesheim/Waldenburg, Oktober 2020 – Seit einem Jahr sind mit dem FriedWald Waldenburg in der gleichnamigen Töpferstadt Beisetzungen im Wald möglich. Schon 50 Beisetzungen haben in dem artenreichen Mischwald mit Blick über die Stadt Waldenburg stattgefunden. Mehr als 170 Menschen haben sich bereits zu Lebzeiten für einen Baum oder einen Platz im FriedWald Waldenburg entschieden.

„Gerade die Möglichkeit der Vorsorge macht den FriedWald interessant“, sagt Jens Schmiedel, bei FriedWald für die Betreuung des Standorts verantwortlich. Als Forstwissenschaftler liegt ihm die nachhaltige Nutzung des Waldes besonders am Herzen. „Es ist schön zu sehen, dass der Wald für viele Menschen aus der Region mit dem FriedWald nicht mehr nur ein Ort der Erholung vom Alltag ist, sondern auch zu einem Ort der letzten Ruhe wird“. Durch die Betreuung der FriedWald-Standorte in Sachsen, kennt er die Beweggründe der Bestattungsvorsorge: „Für viele Menschen ist es ein beruhigender und tröstlicher Gedanke, zu wissen, wo sie einmal beigesetzt werden. Sie suchen sich ihren Platz im Wald ganz bewusst nach ihren Vorstellungen und Wünschen aus und sind am Ende froh darüber, bereits zu Lebzeiten alles geregelt zu haben.“ 

Die besondere Atmosphäre des Waldes schätzt auch Bürgermeister Bernd Pohlers, der seinen Bürgerinnen und Bürgern sowie der Bevölkerung aus der ganzen Region mit dem FriedWald Waldenburg seit rund einem Jahr ein zusätzliches Bestattungsangebot machen kann. „Mit dem FriedWald in unserer Stadt decken wir eine weitere Möglichkeit der Bestattung ab und ermöglichen auch naturverbundenen Menschen, wohnort- und heimatnah die letzte Ruhe zu finden.“, sagt Pohlers. Daher habe man als Stadt die Trägerschaft des Bestattungswaldes übernommen und gemeinsam mit der Familie von Feilitzsch als Waldeigentümer sowie der FriedWald GmbH als Betreiber, den Friedhof im Wald eingerichtet.

Im Wald unterstützen die FriedWald-Förster nicht nur bei der Suche nach der geeigneten Baumgrabstätte, sie bieten auch Führungen für Interessierte an und begleiten Beisetzungen im FriedWald Waldenburg, dabei ist jede Beisetzung individuell, aber allen gemein ist die tröstliche Wirkung, die der Wald auf die Menschen hat.

Letzte Ruhe im Erzgebirgsvorland

Der 52 Hektar große FriedWald Waldenburg im Erzgebirgsvorland ist geprägt von einem artenreichen Baumbestand. Unter Eichen, Buchen, Roteichen, Birken und Ahornbäumen sind Beisetzungen in biologisch abbaubaren Urnen möglich. Durch die „Insellage“ der Waldfläche ergeben sich am Waldrand viele schöne Fernblicke, unter anderem bis zum Erzgebirge, ins Muldental und über die Stadt Waldenburg mit den historischen Türmchen der Kirche St. Bartholomäus. Zentraler Ort des Erinnerns und Gedenkens im FriedWald Waldenburg ist der Andachtsplatz, der mit Bänken und einer alten Sandsteinstele aus dem Pfarrhaus der Gemeinde Remse ausgestattet ist.

FriedWald bei einer Waldführung kennenlernen

Wer den FriedWald Waldenburg kennenlernen möchte, hat dazu bei kostenlosen Waldführungen Gelegenheit. An zwei Samstagen im Monat erklären erfahrene FriedWald-Förster bei einem gemeinsamen Spaziergang alles Wissenswerte rund um FriedWald und die Bestattung in der Natur. Dabei werden nicht nur Fragen zur Bestattungsvorsorge, Beisetzung und zu Gestaltungsmöglichkeiten der Trauerfeier beantwortet. Auch werden die schönen und besonderen Orte des Bestattungswaldes gezeigt. Termine mit der Möglichkeit zur Anmeldung finden sich unter www.friedwald.de/waldenburg oder 06155 848-100.

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Andachtsplatz im FriedWald Waldenburg
Foto: FriedWald GmbH

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