
FriedWald Gronenburg feierlich eröffnet

FriedWald Gronenburg offiziell eröffnet: Grevens Bürgermeister Dietrich Aden, FriedWald-Geschäftsführer Matthias Laufer und Waldbesitzer Dirk Schulze Gronover (v.l.n.r.) pflanzen den Eröffnungsbaum (Foto: WN/Henning Tillmann, hochauflösendes Foto zum Download weiter unten).
Feierliche Eröffnung des neuen Bestattungswaldes in Greven
Greven/Griesheim, 10. September 2025 – Inmitten des Laubmischwaldes Gronenburg gibt es einen neuen Ort der letzten Ruhe: den FriedWald Gronenburg. Seit dem 1. August sind hier Beisetzungen unter Bäumen möglich – naturnah, würdevoll und im Einklang mit der Natur. Nun fand die offizielle Eröffnung statt.
„Der FriedWald Gronenburg ist ein besonderer Ort des Abschieds, an dem Natur und Erinnern miteinander verschmelzen. Wir freuen uns, dass wir den Menschen in Greven und der Region diese Form der Bestattung ermöglichen können“, sagte Dietrich Aden, Bürgermeister der Stadt Greven, bei der Eröffnung.
Waldbesitzer Dirk Schulze Gronover ergänzte: „Dieser Wald begleitet unsere Familie seit Generationen. Ihn als FriedWald für die Menschen in der Umgebung zu öffnen, ist für uns eine persönliche Herzensangelegenheit.“
Die Stadt Greven übernimmt die Verantwortung für den FriedWald-Standort als Trägerin des Bestattungswaldes. Die Dienstleistungen im Wald sowie Pflege des Waldes liegen in den Händen der Familie Schulze Gronover. Die FriedWald GmbH hat das Konzept entwickelt und übernimmt die Verwaltung sowie die Vermarktung des Standortes.
„Mit dem FriedWald Gronenburg schaffen wir einen Ort, an dem Trauer und Trost inmitten der Natur ihren Platz finden“, betonte Matthias Laufer, Geschäftsführer der FriedWald GmbH.
Eiche als Eröffnungsbaum
Die Zeremonie endete mit einer Andacht des evangelischen Pfarrers Jörn Witthinrich und der Einsegnung des Andachtsplatzes durch Küster Peter Josef Oechsner, gefolgt von der symbolischen Pflanzung einer Stileiche als Eröffnungsbaum. Sie gilt als Symbol für Kraft, Beständigkeit, Naturverbundenheit und Heimat.
Der etwa 32 Hektar große Laubmischwald ist barrierearm gestaltet: geschotterte Hauptwege und gut begehbare Nebenwege machen weite Teile des Geländes zugänglich. Am Andachtsplatz befinden sich ein historisches Steinkreuz aus dem 16. Jahrhundert, eine Urnenstele, ein Rednerpult sowie Sitzbänke für feierliche Abschiedsmomente. Direkt neben dem Wald liegt ein großer Parkplatz sowie die Gastwirtschaft „Zur Gronenburg“.
Der FriedWald liegt eingebettet zwischen schützenswerten Naturräumen wie den Bockholter Bergen, dem Boltenmoor und dem Hanseller Floth. Auch das FriedWald-Gebiet, das zur Stadt Greven gehört, ist für 99 Jahre geschützt und bietet somit einen nachhaltigen Ort des Abschieds.
Viele wählen schon zu Lebzeiten
Viele Menschen suchen sich ihre Ruhestätte im FriedWald schon zu Lebzeiten aus. „Zu wissen, dass die letzten Angelegenheiten geregelt sind und man den Angehörigen keine offenen Fragen hinterlässt, ist für viele ein beruhigender Gedanke“, so Laufer.
Ob im Trauerfall oder in der Vorsorge: die Menschen werden im FriedWald Gronenburg bei der Auswahl des passenden Baumes, bei Beisetzungen und bei Waldführungen von FriedWald-Försterinnen und -Förstern begleitet. Die nächsten kostenlosen Führungen durch den FriedWald Gronenburg finden am 20. September 2025 und am 11. Oktober 2025 jeweils um 14 Uhr statt.