
FriedWald Ohetal eröffnet – naturnah, würdevoll und mit Blick auf den Schlossberg

FriedWald Ohetal eröffnet: Frielendorfs Bürgermeister Jens Nöll, Frank Wiegand, Vorsitzender der Waldinteressenten Verna und FriedWald-Geschäftsführer Michael Bachmann (v.l.n.r.) pflanzen den Eröffnungsbaum.
Frielendorf/Griesheim, 13. Dezember 2025 – Mitten im idyllischen Ohetal, eingebettet in die sanften Hügel des kurhessischen Berglands, entsteht ein besonderer Ort des Abschieds: der FriedWald Ohetal. Der neue Bestattungswald im Schwalm-Eder-Kreis bietet auf 4,8 Hektar die Möglichkeit für naturnahe Beisetzungen unter Bäumen – würdevoll, tröstlich und im Einklang mit der Natur.
„Wir freuen uns, den Menschen in unserer Region eine Alternative zur klassischen Bestattung anbieten zu können – mitten im Wald, in einer Umgebung, die Ruhe und Naturverbundenheit ausstrahlt“, sagt Jens Nöll, Bürgermeister des Marktfleckens Frielendorf. „Der FriedWald Ohetal ist ein Ort, der Raum für persönliche Erinnerungen schafft und Trost spendet.“
Ein Wald mit Geschichte – jetzt ein Ort der letzten Ruhe
Träger des Friedhofs ist der Marktflecken Frielendorf. Die FriedWald GmbH hat das Konzept entwickelt und übernimmt die Verwaltung sowie die Vermarktung des Standortes. Die Betreuung des Bestattungswaldes und die Pflege des Areals liegen in den Händen der Waldinteressenten Verna – einer Gemeinschaft, die seit Jahrhunderten für nachhaltige Forstwirtschaft steht „Unser Gemeinschaftswald trägt seit 155 Jahren die Geschichte unseres Dorfes. Als FriedWald wird er nun zu einem Ort, an dem Natur, Erinnerung und Verbundenheit ineinandergreifen. Der Wald urteilt nicht – er nimmt jeden Menschen an und bewahrt ihn in seiner zeitlosen Ruhe“, betont Frank Wiegand, Vorsitzender der Waldinteressenten Verna.
„Mit dem FriedWald Ohetal schaffen wir einen Ort, an dem Menschen in schweren Zeiten Halt finden – getragen von der Kraft der Natur und der lebendigen Stille des Waldes“, ergänzt Michael Bachmann, Geschäftsführer der FriedWald GmbH.
Bestattung im Einklang mit der Natur
Im FriedWald Ohetal übernimmt die Natur die Grabpflege. Beigesetzt wird in biologisch abbaubaren Urnen am Fuß von Buchen, Hainbuchen, Eichen oder Ahornbäumen. Grabsteine und Blumenschmuck werden durch Moos, Laub und Farn ersetzt. Wer vorsorgen möchte, kann sich bereits zu Lebzeiten einen Baum oder Platz aussuchen – eine Entscheidung, die Angehörige entlastet und Sicherheit gibt.
Neben Generationen- und Partnerbäumen gibt es Plätze an Gemeinschaftsbäumen sowie einen Sternschnuppenbaum für Sternenkinder. Die Ruhezeit beträgt mindestens 15 Jahre, bei Generationenbäumen bis zu 99 Jahre.
Naturnah und gut erreichbar
Der FriedWald Ohetal liegt westlich des Friedhofs von Frielendorf-Welcherod und ist über eine ausgeschilderte Zufahrt erreichbar. Ein Parkplatz befindet sich direkt am Waldeingang, die Bushaltestelle „Welcherod“ ist nur 300 Meter entfernt. Die Wege sind überwiegend geschottert und damit barrierearm, Sitzgelegenheiten laden zum Verweilen ein. Für Trauerfeiern steht ein Andachtsplatz mit Bänken, Rednerpult und Urnenstele zur Verfügung. Bei schlechtem Wetter kann die nahe Friedhofskapelle genutzt werden.
Von hier aus eröffnet sich ein beeindruckender Blick auf den Schlossberg Homberg/Efze mit der Burgruine Hohenburg und dem Mosenberg, ein Naturschutzgebiet und beliebtes Wanderziel. Die Region ist bekannt für ihre sanften Hügel, Wälder und den Silbersee – ein Relikt aus der Bergbaugeschichte, heute touristisches Highlight.
Mehr erfahren:
Interessierte sind herzlich eingeladen, den FriedWald Ohetal bei kostenlosen Waldführungen kennenzulernen. Termine und Anmeldung unter www.friedwald.de/ohetal oder telefonisch unter 06155 848-100.
Impressionen der Eröffnungsfeier finden Sie hier: https://eu.zonerama.com/friedwald-gmbh/Album/14373269
Begleitmaterial und Hintergrundinformationen zu FriedWald gibt es hier: Presse - FriedWald.