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Betreuungsverfügung


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In einer Betreuungsverfügung benennen Sie eine Person Ihres Vertrauens, die für den Fall Ihrer eigenen Entscheidungsunfähigkeit vom Betreuungsgericht zu Ihrem Betreuer bestellt werden soll.

Ein Betreuer vertritt Sie in allen Bereichen, die Sie nicht mehr selbstständig verantworten können. Bei der Entscheidung über einschneidende Maßnahmen wie einen medizinischen Behandlungsabbruch oder eine Heimeinweisung unterliegt er allerdings der Kontrolle des Betreuungsgerichts, das derartige Maßnahmen gerichtlich anordnen muss.

Mit einer Betreuungsverfügung können zum Beispiel die Kinder wichtige Entscheidungen, wie die Wahl des FriedWald-Baumes, für Ihre Eltern treffen
Mit einer Betreuungsverfügung können zum Beispiel die Kinder wichtige Entscheidungen, wie die Wahl des FriedWald-Baumes, für Ihre Eltern treffen

Grundsätzlich gilt, dass Sie Ihren eigenen Willen durchsetzen können, wenn Sie ihn rechtzeitig formulieren und niederlegen! Haben Sie in einer Betreuungsverfügung festgelegt, wer ihr Betreuer werden soll oder auch, wer es auf keinen Fall werden soll, so ist dies für das Gericht verbindlich.
Aufgabe des Betreuers ist es, Ihre Angelegenheiten so zu besorgen, wie es Ihren Wünschen und Ihrem Wohl entspricht. Da niemand wissen kann, ob er im Falle der Betreuungsbedürftigkeit noch in der Lage sein wird, sich klar zu äußern, empfiehlt es sich, die eigenen Vorstellungen bereits „in guten Zeiten“ möglichst genau und ausführlich schriftlich darzulegen.

Eine ausführliche Betreuungsverfügung dient Ihrer Sicherheit und der Handlungssicherheit Ihres Betreuers. Behandelnde Ärzte oder entscheidende Richter können dieser Verfügungen Ihren Willen entnehmen und entsprechend entscheiden und handeln.

Folgende Punkte sollen Ihnen zur Anregung bei der Abfassung der Verfügung dienen:

  • Vermögensangelegenheiten

    • Möchte ich meinen bisherigen Lebensstandard beibehalten? Soll dafür notfalls mein Vermögen aufgebraucht werden?
    • Wie soll über mein Haus und mein sonstiges Grundvermögen verfügt werden?
  • Persönliche Angelegenheiten

    • Will ich weiterhin bestimmten Personen regelmäßig einen festgelegten Geldbetrag oder ein Geschenk zukommen lassen?
    • Sollen meine Spendengewohnheiten beibehalten werden?
    • Wünsche ich den Abschluss eines Bestattungsvorsorgevertrags mit der Festlegung einer bestimmten Bestattungsart (z. B: FriedWald-Baumbestattung oder klassisches Erdbegräbnis)?
  • Wohnungsangelegenheiten und Heimaufnahme

    • Von wem möchte ich im Falle meiner Pflegebedürftigkeit versorgt werden?
    • Möchte ich, soweit es mein Zustand und die Pflegemöglichkeiten zulassen, bis zu meinem Tod in meiner bisherigen Wohnung bleiben?
    • Möchte ich, falls sich eine Heimunterbringung nicht umgehen lässt, mein Haus/meine Eigentumswohnung verkaufen und mich mit dem Erlös in eine Seniorenwohnanlage einkaufen bzw. meinen Aufenthalt dort finanzieren?
    • Wünsche ich in einem bestimmten Heim zu wohnen?
    • In welches Heim möchte ich auf gar keinen Fall?
    • Möchte ich in ein Heim meine eigenen Möbel falls möglich mitnehmen?
    • Wer soll die verbleibenden Möbel und persönlichen Gegenstände erhalten?
  • Medizinische Angelegenheiten

    • Kennt mein Betreuer meine Wünsche hinsichtlich des Einsatzes medizinischer Behandlungsmethoden?
    • Habe ich eine entsprechende Patientenverfügung abgefasst und soll mein Betreuer meine darin geäußerten Wünsche auf jeden Fall auch gegenüber Ärzten, Pflegepersonal und Betreuungsgericht durchsetzen?
    • Habe ich bereits in meiner Patientenverfügung einen Interessenvertreter benannt, mit dem sich mein Betreuer auf jeden Fall verständigen soll?

Die Vorschläge bezüglich des Betreuers sind für das Betreuungsgericht verbindlich. Die Kombination mit einer Patientenverfügung ist sinnvoll, da der Betreuer so Ihre Vorstellungen hinsichtlich der von Ihnen gewünschten medizinischen Behandlung sicher kennen kann. Bei der Abfassung einer Betreuungsverfügung gilt ebenso wie bei der Patientenverfügung, dass grundsätzlich eigene Worte und Formulierungen die größte Überzeugungskraft besitzen. Sie können sich jedoch an den Mustern der örtlichen Betreuungsstellen orientieren.


Autorin: Rechtsanwältin Petra Bach | Stand: Juli 2016

Fragen und Antworten zum Thema Vorsorge

  • Ich habe mich für FriedWald entschieden. Was muss ich tun?

    FriedWald ist auch ein Vorsorgekonzept. Ein Großteil der Interessenten sucht sich bereits zu Lebzeiten den geeigneten Baum aus und schließt einen Vertrag mit FriedWald ab. Wenn Sie die Regelung Ihrer Beisetzung hingegen Ihren Angehörigen überlassen wollen, formulieren Sie eine Willenserklärung mit dem Beisetzungswunsch und hinterlegen Sie diese handschriftlich.

    Ich weiß schon jetzt, dass ich in den FriedWald will, möchte mich aber nicht auf einen bestimmten Wald festlegen. Was kann ich tun?

    Wenn Sie sich für eine Beisetzung in einem FriedWald entschieden haben, aber zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht den FriedWald-Standort oder den konkreten Bestattungsbaum festlegen möchten, wählen Sie das sogenannte „Baum-Anrecht“.

    Mit diesem erwerben Sie einen Vertrag, in dem Sie lediglich die Preiskategorie Ihres Beisetzungsplatzes festlegen. Der konkrete FriedWald-Standort sowie der konkrete Baum können von Ihnen zu einem späteren Zeitpunkt festgelegt oder Ihren Angehörigen überlassen werden.

    Kann ich meinen gewählten Baum im FriedWald tauschen?

    Sofern noch keine Beisetzung erfolgt ist, ist ein Baumtausch sowohl innerhalb eines FriedWald-Standortes, aber auch zwischen verschiedenen FriedWald-Standorten in Deutschland gegen eine Gebühr jederzeit möglich.

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