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Lernen Sie FriedWald bei Waldführungen kennen. Ebenso gibt es Veranstaltungen zum Gedenken oder andere besondere Termine.
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Die letzte Ruhe unter einem Baum – das ist im FriedWald Lehnin südwestlich von Berlin möglich. Die Asche von Verstorbenen wird in biologisch abbaubaren Urnen unter den Bäumen eines insgesamt 30 Hektar großen Waldareals beigesetzt. Interessierte können hier bereits zu Lebzeiten in Vorsorge oder Angehörige im Trauerfall einen Baum oder einzelne Plätze für die letzte Ruhe auswählen. Zur Wahl stehen in dem schönen Mischwald die Baumarten Buche, Eiche und Roteiche – prägend sind zahlreiche schöne Buchen. Bestattungsbäume sind mit einer eindeutigen Baumnummer gekennzeichnet – die startet im Bestattungswald Lehnin immer mit LEH – und sind so immer wieder auffindbar.
Im FriedWald Lehnin ist klassischer Grabschmuck nicht vorgesehen – hier übernimmt die Natur selbst diese Rolle und gestaltet die Ruhestätten im Einklang mit dem Wechsel der Jahreszeiten immer wieder neu. So verleihen im Herbst raschelndes Laub, im Winter faszinierende Eiskristalle, im Frühling bunte Blüten und im Sommer sonnendurchflutete Lichtungen den Grabstätten eine ganz besondere Atmosphäre. Eine dezente Namenstafel am Baum kann auf die Ruhestätte hinweisen und macht den Baum zu einem persönlichen Ort des Erinnerns und Gedenkens.






Zentraler Ort des Erinnerns und Gedenkens im FriedWald Lehnin ist der Andachtsplatz. Mit seinen Bänken, dem Rednerpult und einer Stele für eine oder mehrere Urnen schafft er einen würdevollen Rahmen unter freiem Himmel. Hier finden Trauerfeiern ihren Anfang – getragen von der Ruhe des Waldes und der besonderen Atmosphäre, die diesen Ort umgibt. Gleichzeitig lädt der Andachtsplatz dazu ein, innezuhalten, zur Ruhe zu kommen und den Verstorbenen inmitten der Natur zu gedenken.
Ein kleiner Parkplatz mit etwa sechs bis sieben Stellplätzen befindet sich in unmittelbarer Nähe zum Bestattungswald; darüber hinaus können weitere Parkmöglichkeiten in der nahen Umgebung genutzt werden. In unmittelbarer Parkplatznähe erleichtert eine Informationstafel mit Erläuterungen zur FriedWald-Idee sowie einem übersichtlichen Waldplan die erste Orientierung im Gebiet.
Der Wald ist für Brandenburger Verhältnisse leicht hügelig, insgesamt jedoch angenehm zu begehen. Die festen Hauptwege führen sanft durch den Wald und sind so angelegt, dass sie auch mit Rollstuhl oder Rollator befahr- bzw. begehbar sind. So wird ein Besuch für viele Menschen möglich – ganz gleich, ob für einen stillen Moment des Gedenkens oder ein bewusstes Verweilen in der Natur.
Das Lehniner Wald- und Seengebiet zwischen Potsdam und Brandenburg an der Havel ist ein beliebtes Naherholungsgebiet. Das ganz in der Nähe gelegene Zisterzienserkloster Lehnin ist im ganzen Land Brandenburg bekannt und ein lohnendes Ausflugsziel. In direkter Nachbarschaft des FriedWald-Standorts befindet sich weiterhin ein Strandbad, welches im Sommer mit Erfrischung und Kühle lockt. Die Infrastruktur der Gemeinde Kloster Lehnin mit Cafés, Restaurants und Hotels bietet auch für die Organisation einer Trauerfeier Vorteile. So kann zum Beispiel ein Trauercafé direkt im Anschluss an die Beisetzung noch im Ort in der schönen Umgebung der Natur stattfinden. Auch in den Räumen des Lehniner Instituts für Kunst und Kultur, direkt gegenüber des Parkplatzes, kann gemeinsame Zeit vor oder nach einer Bestattung im FriedWald verbracht werden. Ein Flyer informiert über die verschiedenen Möglichkeiten vor Ort.
Sie möchten einen Baum im FriedWald aussuchen? Bei der Wahl des Baumes unterstützen wir Sie gern. Vereinbaren Sie dafür einfach einen individuellen Termin zur Baumauswahl — telefonisch unter 06155 848-100.
Wenn Sie vor Ort im FriedWald unterwegs sind, haben Sie auch die Möglichkeit sich selbst einen Baum auszusuchen. Gerne geben wir Ihnen ein paar einfache Tipps an die Hand, wie Sie selbst Ihren Baum im FriedWald finden.
Träger des FriedWald-Standorts Lehnin ist die namensgebende Gemeinde Kloster Lehnin. Waldbesitzer ist der Landesbetrieb Forst Brandenburg, welcher das Waldgebiet an die FriedWald GmbH verpachtet hat. Sie übernimmt die Betreuung und Pflege im Wald, ist Konzeptgeberin und verantwortlich für die Verwaltung.