
Kostenlose Veranstaltungen
Lernen Sie FriedWald bei Waldführungen kennen. Ebenso gibt es Veranstaltungen zum Gedenken oder andere besondere Termine.
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Im weitläufigen Revier „Schildauer Berg“ liegt der FriedWald Lossatal. In dem 103 Hekar großen Bestattungswald östlich von Leipzig sind Beisetzungen in biologisch abbaubaren Urnen unter Bäumen möglich. Interessierte können hier bereits zu Lebzeiten oder Angehörige im Trauerfall einen Baum oder einzelne Plätze unter einem Baum für die letzte Ruhe auswählen. Zur Wahl stehen die Baumarten Buche, Eiche und Kiefer. Entscheidend kann neben der Baumart auch das Alter des Baumes sein. Im FriedWald Lossatal gibt es sehr unterschiedliche Altersstrukturen – von jungen Pflanzungen über mittelalte Flächen bis zu alten Beständen. Viele Menschen wählen einen Baum, der zum eigenen Lebensweg oder dem der verstorbenen Person passt. Bestattungsbäume sind mit einer eindeutigen Baumnummer gekennzeichnet – die startet im Bestattungswald Lossatal immer mit LOS – und sind so immer wieder auffindbar.
Grabschmuck gibt es im FriedWald Lossatal nicht – den übernimmt die Natur immer wieder angepasst an den Lauf der Jahreszeiten. So schmücken beispielsweise buntes Herbstlaub, glitzernde Eiskristalle, zarte Frühblüher oder satt-grüne Farne die Gräber im Wald. Eine kleine Namenstafel am Baum kann auf das Grab des Verstorbenen aufmerksam machen und dem Baum zum individuellen Ort des Gedenkens machen.



Zentraler Ort des Erinnerns und Gedenkens im FriedWald Lossatal ist der Andachtsplatz. Er ist mit Bänken, einem Holzkreuz, einem Rednerpult und Urnenstelen für das Abstellen von einer oder mehreren Urnen ausgestattet. Trauerfeiern bei Beerdigungen können hier ihren Anfang nehmen. Der Andachtsplatz bietet dafür einen würdigen Rahmen unter freiem Himmel. Der Platz lädt auch zum Verweilen und Innehalten während eines Besuchs des Friedhofs im Wald ein.
Das Revier „Schildauer Berg“ ist ein sehr großes Waldgebiet. Dieses können Besuchende schon bei ihrer Anfahrt zum FriedWald genießen. Am FriedWald-Parkplatz angekommen, weist eine Informationstafel auf den Ort der letzten Ruhe hin. Der Parkplatz ist Ausgangspunkt für Waldführungen, Baumauswahltermine und Beisetzungen im 103 Hektar großen FriedWald Lossatal. Das Gelände ist bis auf einige Entwässerungsgräben eben und gut begehbar. Das trifft insbesondere auf die Hauptwege zu, diese bestehen aus feinem, gut begehbaren Schotter und sind mit einem Rollstuhl befahrbar und für einen Rollator geeignet.
Wanderwege rund um den Friedhof im Wald in dem bekannten Naherholungs- und Landschaftsschutzgebiet Dahlener Heide führen unter anderem zum Schildbergturm. Der Schildberg ist mit seinen knapp 220 m eine der höchsten Erhebungen der Region. Vom 26 m hohen Schildbergturm hat man einen faszinierenden Ausblick über den umliegenden Wald sowie über die Stadt Schildau und die umliegenden Dörfer. Erbaut wurde der Schildbergturm 1936 aus Gestein aus dem Steinbruch, der sich am Fuße des Berges befindet. Die Arbeiten haben die Landschaft geprägt und verändert - in unmittelbarer Umgebung zum FriedWald liegt nun beispielsweise ein idyllischer Steinbruchsee.
Der FriedWald Lossatal ermöglicht Menschen zwischen Grimma, Riesa und Torgau eine wohn- und heimatnahe Beisetzung in natürlicher und friedvoller Umgebung.
Träger des FriedWald-Standorts Lossatal ist die namensgebende Gemeinde Lossatal. Waldbesitzer ist die Freiherr von Schönberg Söhne GbR. Die FriedWald GmbH ist Konzeptgeberin und übernimmt die Verwaltung.