Bestattungen im FriedWald Freyburg (Unstrut), Sachsen-Anhalt

Auf einen Blick

  • Größe: 22 Hektar
  • Baumarten: Rotbuche, Hainbuche, Eiche, Linde, Ahorn
  • Besonderheiten: Eine Hainbuchenallee, die durch den FriedWald führt, schöne Ausblicke auf die weitläufige Landschaft (die Unstrut, Schloss Neuenburg, der Naumburger Dom)
  • Region: Saale-Unstrut-Region
  • Bundesland: Sachsen-Anhalt
  • Eröffnung: 30. Oktober 2014

FriedWald Freyburg (Unstrut) – Der besondere Friedhof in Sachsen-Anhalt

Vor den Toren des Winzerstädtchens an der Unstrut in den Waldgebieten Burgholz und Hasengarten liegt der FriedWald Freyburg (Unstrut). Hier wird das Waldbild von stämmigen Eichen, Rot- und Hainbuchen dominiert. Ihr dichtes Laub bildet ein natürliches Dach über dem Friedhof. Beerdigungen unter anderen Baumarten, wie zum Beispiel Linde oder Ahorn, sind weitere Optionen.

Dieser FriedWald-Standort steht für 99 Jahre nach Eröffnung als Friedhof zur Verfügung. Das bedeutet bis zum 31. Dezember 2113.

Bestattungen in der geschichtsträchtigen Umgebung der Saale-Unstrut-Region

An den Flussläufen von Saale und Unstrut liegen beeindruckende Kulturdenkmäler. Eines davon ist das Schloss Neuenburg mit seinem Wahrzeichen, dem „Dicken Wilhelm“. Hinter dem Schloss erstreckt sich auf über 22 Hektar der FriedWald Freyburg (Unstrut), der Beerdigungen in der Natur ermöglicht. Eine romantische Hainbuchenallee führt mitten durch den Bestattungswald. Spaziergänger werden auf einer Anhöhe oberhalb des Friedhofs mit einer wundervollen Aussicht über das Saaletal und den Naumburger Dom belohnt.

Mit dem Titel „Der Naumburger Dom und die hochmittelalterliche Herrschaftslandschaft an Saale und Unstrut“ bewirbt sich die Saale-Unstrut-Region, in deren Herzen der FriedWald Freyburg (Unstrut) liegt, um die Aufnahme in die Welterbeliste der UNESCO. Bekannt ist Freyburg aber auch als Zentrum der Region Saale-Unstrut, eines der wichtigsten Weinanbaugebiete nördlich des Mains.

Schon zwischen dem 11. und dem 13. Jahrhundert erlebte Freyburg einen Aufschwung, der adlige und geistliche Herrschaften dazu bewog, ihre Macht mit prächtigen Bau- und Kunstwerken, wie beispielsweise der berühmten Uta von Naumburg im Naumburger Dom, zu demonstrieren. Mitten in dieser geschichtsträchtigen Umgebung ermöglicht FriedWald Bestattungen in der Natur.

Bestattungsmöglichkeiten im FriedWald Freyburg (Unstrut)

Baum oder Platz im FriedWald Freyburg (Unstrut)

Im FriedWald kann man sich einzeln, zu zweit, im Kreis der Familie oder neben Freunden beerdigen lassen. Dafür werden verschiedene Möglichkeiten geboten: Ein Baum bietet Platz für zwei Personen. Abhängig von verschiedenen Faktoren wie der Lage und den Eigenschaften des gewählten Baumes, ist eine Erweiterung auf insgesamt bis zu zwanzig Personen möglich. Die Anzahl der Plätze wird im Vorfeld von Forst-Experten festgelegt und steht auf einer eckigen Plakette am Baum. Freie Bäume im FriedWald sind mit einem blauen Band gekennzeichnet. Die Ruhezeit läuft bis zum 31. Dezember 2113.

Als Alternative zu einem ganzen Baum gibt es die Möglichkeit, sich einen oder mehrere Einzelplätze im FriedWald zu sichern und sich an einem gemeinschaftlichen Baum bestatten zu lassen. An diesen Bäumen, die mit einem gelben Band gekennzeichnet sind, finden bis zu zwanzig Personen ihre letzte Ruhe. Hier erwirbt man nur einzelne Plätze an einem selbst ausgewählten Baum, nicht das Beerdigungsrecht rund um den gesamten Baum. Selbstverständlich ist es möglich Plätze nebeneinander zu erwerben. Die Option eines Platzes an diesem Standort beinhaltet eine Ruhezeit von derzeit 25 Jahren. Bei zusammengehörigen Einzelplätzen beginnt der Ablauf der Ruhefrist für alle Plätze mit der letzten Beerdigung.

Fällt die Entscheidung auf einen Basisplatz, wird einem im Trauerfall ein Platz an einem gemeinschaftlich genutzten Baum vom FriedWald-Förster zugewiesen. Auch hier beträgt die Ruhezeit 25 Jahre.

Ein Platz für Sternenkinder im FriedWald Freyburg (Unstrut)

Der Sternschnuppenbaum ist eine Bestattungsmöglichkeit für Eltern, die sich zu früh von ihrem Kind verabschieden mussten. Für die sogenannten Sternenkinder stellt der Sternschnuppenbaum eine kostenfreie Ruhestätte dar. Eltern, deren Kinder bis zum dritten Lebensjahr oder in einem Hospiz verstorben sind, zahlen lediglich die Beisetzungskosten. Die Plaketten an diesen Bäumen sind mit einem besonderen Sternenmotiv geschmückt. Die Bestattung am Sternschnuppenbaum soll Eltern einen Ort schenken, an dem sie ungestört trauern und gedenken können. Meist ist der Sternschnuppenbaum schützend von älteren Bäumen umgeben.

Aktuelle Meldungen

Aus der Region

Rund um den FriedWald Freyburg gibt es zahlreiche Besonderheiten zu Entdecken – zum Beispiel das Schloss Neuenburg, das Berghotel Edelacker und natürlich auch die Stadt Freyburg/Unstrut selbst. Einen Überblick gibt Freyburg Tourismus.

Anfahrt

Koordinaten FriedWald-Parkplatz: ° N; ° E Routenplaner