Naturnahe Beerdigung im FriedWald Meroder Wald im Kreis Düren nahe Aachen

Auf einen Blick

  • Größe: 48 Hektar
  • Baumarten: Buche, Eiche, Hainbuche, Winterlinde, Ahorn, Lärche, Kiefer, Douglasie
  • Besonderheiten: Vielfältiger Baumbestand, bis zu 160 Jahre alte Eichen, Toilette im Schutzwagen
  • Region: Nordkreis Düren
  • Bundesland: Nordrhein-Westfalen
  • Eröffnung: 16. November 2018

FriedWald Meroder Wald – Der besondere Friedhof zwischen Aachen und Köln

Der FriedWald Meroder Wald gehört zur Gemeinde Langerwehe und ermöglicht Bestattungen unter Bäumen im Kreis Düren. Auf dem Friedhof in der Natur können Beerdigungen unter einem vielfältigen Baumbestand stattfinden: Buche, Eiche, Hainbuche, Winterlinde, Ahorn, Lärche, Kiefer und Douglasie stehen zur Auswahl. Die Bäume sind sehr unterschiedlich alt: Junge Bäume gibt es ebenso wie bis zu 160 Jahre alten Eichen. Im Herbst zieren die roten Beeren des Ilexstrauchs den Wald.

Dieser FriedWald-Standort steht für 99 Jahre nach Eröffnung als Friedhof zur Verfügung. Das bedeutet bis zum 31. Dezember 2117.

Gut ausgestatteter Friedhof in der Nähe von Schloss Merode

Das Gelände des Friedhofs ist eben und daher sehr gut begehbar. In der Nähe des FriedWald-Parkplatzes wurde ein großzügiger Andachtsplatz eingerichtet. Hier können Beisetzungen beginnen oder Gedenkveranstaltungen stattfinden. Die zahlreichen Holzbänke bieten aber auch für einzelne Besucher die Möglichkeit zur Rast und zur individuellen Trauer. Neben den Bänken ist der Andachtsplatz mit einem Holzkreuz, einem Rednerpult und einem Abstellplatz für Urnen ausgestattet. Sie alle wurden aus einem urigen Eichenstamm gefertigt.

Ein Schutzwagen bietet zusätzlich eine Toilette auf dem Friedhof und Unterstand bei wechselhaftem Wetter.

Der FriedWald Meroder Wald liegt am Nordrand des Hürtgenwaldes. Namensgebend ist aber das Adelsgeschlecht Merode, welches seit dem 12. Jahrhundert seinen Sitz im nahegelegenen Schloss Merode hat. Das imposante historische Gebäude zählt zu den schönsten Wasserschlössern im Rheinland. Dort findet jährlich ein romantischer Weihnachtsmarkt statt, welcher über die Region bekannt und beliebt ist.

In dieser ansprechenden Umgebung ermöglicht der FriedWald Meroder Wald Bestattungen in der Natur unter Bäumen.

Bestattungsmöglichkeiten im FriedWald Meroder Wald

Baum oder Platz im FriedWald Meroder Wald

Im FriedWald kann man sich einzeln, zu zweit nebeneinander oder im Kreis der Familie oder von Freunden beerdigen zu lassen. Dafür werden verschiedene Möglichkeiten geboten: Ein Baum bietet Platz für zwei Personen. Abhängig von verschiedenen Faktoren, wie der Lage und den Eigenschaften des gewählten Baumes, ist eine Erweiterung auf insgesamt bis zu zwanzig Personen möglich. Die Anzahl der Plätze wird im Vorfeld von Forst-Experten festgelegt und auf einer eckigen Plakette am Baum vermerkt. Freie Bäume im FriedWald sind mit einem blauen Band gekennzeichnet. Die Ruhezeit läuft bis zum 31. Dezember 2117.

Eine weitere Möglichkeit ist es, sich einen oder mehrere Einzelplätze im FriedWald zu sichern und sich an einem gemeinschaftlichen Baum bestatten zu lassen. An diesen Bäumen, die mit einem gelben Band gekennzeichnet sind, finden bis zu zwanzig Personen ihre letzte Ruhe. Hier erwirbt man nur einzelne Plätze an einem selbst ausgewählten Baum, nicht das Beerdigungsrecht rund um den gesamten Baum. Selbstverständlich ist es möglich Plätze nebeneinander zu erwerben.

Die Option eines Platzes an diesem Standort beinhaltet eine Ruhezeit von derzeit 20 Jahren. Bei zusammengehörigen Einzelplätzen beginnt der Ablauf der Ruhefrist für alle Plätze mit der letzten Beerdigung.

Fällt die Entscheidung auf einen Basisplatz, wird einem im Trauerfall ein Platz an einem gemeinschaftlich genutzten Baum vom FriedWald-Förster zugewiesen. Auch hier beträgt die Ruhezeit 20 Jahre.

Ein Platz für Sternenkinder im FriedWald Meroder Wald

Der Sternschnuppenbaum ist eine Bestattungsmöglichkeit für Eltern, die sich zu früh von ihrem Kind verabschieden mussten. Für die sogenannten Sternenkinder stellt der Sternschnuppenbaum eine kostenfreie Ruhestätte dar. Eltern, deren Kinder bis zum dritten Lebensjahr oder in einem Hospiz verstorben sind, zahlen lediglich die Beisetzungskosten. Die Plaketten an diesen Bäumen sind mit einem besonderen Sternenmotiv geschmückt. Die Bestattung am Sternschnuppenbaum soll Eltern einen Ort schenken, an dem sie ungestört trauern und gedenken können. Meist ist der Sternschnuppenbaum schützend von älteren Bäumen umgeben.

Aktuelle Meldungen

Aus der Region

Unweit des Bestattungswaldes laden die Gemeinde Langerwehe und das zauberhafte Wasserschloss Merode zu einem Besuch ein. Über die Wälder der Region informiert Wald und Holz NRW.

Anfahrt

Koordinaten FriedWald-Parkplatz: ° N; ° E Routenplaner